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Sonntag, 31. Januar 2016

Wetter-Nachtrag aus dem Januar

Letztes Mal hatte ich noch Fotos vorbereitet über das Wetter im Januar, aber irgendwie war ich drüber weg gekommen, sie auch zu zeigen. Das will ich heute nachholen.
In der ersten Januarwoche hatten wir leichten Schnee, der drei Tage später von Eisregen überdeckt wurde. Dieser Eisregen hat wirklich alles überzogen (unter anderem auch die Ostseite des Hauses, wovon ich leider kein Foto habe).
Kann man es sehen? Alles mit Eis überzogen.

Dann hatten wir eine Woche Tauwetter und dann bekamen wir an einem Wochenende soviel Schnee, wie wir ihn seit sechs Jahren nicht hatten.
Erst schneite es nur am Vormittag, wovon diese (Handy-)Bilder stammen:
Mit selbst-produziertem Strom war Essig.
Hab sogar brav auf der Straße gefegt :-)

Und dann hat es richtig runtergehauen, dass sogar der Seiteneingang zum HWR unter dem Carport ordentlich eingeschneit war. In dem Bild kann man es noch in den Fensterlaibungen im Obergeschoss und an der Mülltonne im Carport erahnen...

Zum Glück (für den Heizungsverbrauch) wurde es wieder wärmer und der ganze Schnee war innerhalb von 1,5 Tagen weggeschmolzen.

Montag, 26. Oktober 2015

Schnelleres Internet?

Mit wirklich schnellem Internet waren wir hier auf dem Dorf von Anfang an nicht gerade gesegnet.
D.h., wenn wir zu dem Telekommunikationsriesen in magenta gegangen wären, dann wäre unser Internet schneller. Aber wir haben uns für 1&1 entschieden, und die benutzen zwar die Telekomleitungen. Aber die Telekom drosselt die Geschwindigkeit für Nicht-Telekom-Kunden.
Bei 1&1 haben wir einen 16.000er Vertrag, tatsächlich ankommen tut aber immer nur maximal 2.000.
Da wir öfter mal TV-Sendungen über die Mediatheken der Sender anschauen, reicht das einfach nicht aus. Immer wieder muss nachgeladen werden. Das Schauen macht nicht wirklich Freude.
Nun sind wir von Kollegen auf die Idee gebracht worden, ob wir nicht auf Glasfaser umgestellt werden könnten, dann ist hoffentlich mit einer größeren Geschwindigkeit zu rechnen.
Also hat Sven mal bei 1&1 angerufen. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass unser Anschluss von 1&1 auf maximal 2.300 gedrosselt wird, um Verbindungsabbrüche zu vermeiden. Diese Drosselung besteht seit fast einem Jahr!
Nun werden wir aber tatsächlich auf Glasfaser umgestellt! Dazu müssen wir zwar einen neuen Router "kaufen" (19,99€ plus 9,90€ Versandpauschale), aber der Monatspreis ist weiterhin der Gleiche.
Freigeschaltet werden soll das am 4. November. Dann heißt es, Daumendrücken, dass das auch wirklich eine Geschwindigkeitsverbesserung bringt.
Ach ja, wegen der Drosselung hat Sven auch noch einen kleinen Bonus ausgehandelt. ;-)

Dienstag, 8. September 2015

Wir leben noch

Nun gab es den gesamten August keinen neuen Post. Ganz großes Entschuldigung dafür!
Aber die ersten zwei Wochen davon waren wir in Urlaub und auch ansonsten ist nicht viel passiert.
Direkt nach dem zweiwöchigen Urlaub hatte ich mich total gefreut, dass der Rasen gar nicht so hoch ist und ich somit wohl nur noch alle zwei Wochen mähen muss.
Leider wurde meine Freude kurz danach gedämpft, da Sven unsere Post bei den Nachbarn abgeholt hat und er dort erfahren hat, dass unser Nachbar netterweise während unserer Abwesenheit unseren Rasen gemäht hat.
Vielen lieben Dank dafür!
Der Rasen selbst sieht jetzt schon ganz gut aus. Nur gibt es im hinteren Bereich zwei große Bereiche, auf denen es nicht so recht wachsen will. Das Gras ist gelblich und zwischen den Pflanzen sind große Lücken.
linker Bereich
rechter Bereich (mittlerweile fast komplett grün)

Daraufhin haben wir an den Stellen die Erde aufgelockert, haben noch mal nachgesäht und gedüngt.
Nun sind die Bereiche, in denen es schlecht aussieht, schon deutlich kleiner geworden, aber leider noch nicht ganz weg.
Fotos davon muss ich das nächste Mal nachreichen. Irgendwie wird es mittlerweile deutlich früher dunkel. ;-)

Im August konnten wir auch verschiedenes Gemüse aus unserem Garten (also von unserer Terrasse) ernten.
Hier die interessantesten Kuriositäten:
links eine Tomate mit "Anhängsel", rechts eine Zitronengurke (ist eine Gurke, schmeckt wie eine Gurke, sieht aus wie eine Zitrone)

Riesen-Zucchini (ca. 35cm lang und über 1,1kg schwer), sehr lecker! (Kein bisschen bitter)


Bezüglich des "Mangels" aus dem letzten Post (dass wir gegenüber dem Bauordnungsamt nachweisen sollen, dass wir mit einem gewissen Anteil an erneuerbaren Energien heizen) sind wir ein bisschen weiter.
Dem Beamten des Bauordnungsamtes reichte das eingescannte Dokument nicht aus, da angeblich die Objektbezeichnung fehlt und das Dokument nicht unterschrieben ist. Also haben wir unser Problem an Thöle weitergereicht. Nur war Thöle (genau wie wir) Anfang August in Urlaub (bzw. Betriebsferien), so dass wir erst Mitte August miteinander in Kontakt treten konnten.
Fa. Thöle fragte dann an, ob wir denn vom Amt ein Formular erhalten hätten. Hatten wir nicht.
Also haben wir (also besser gesagt: hat Sven) wieder beim Amt angerufen und nach dem Formular gefragt. Da stellt der Herr fest, dass das Dokument ja aus 16 Seiten besteht und nicht nur aus einer Seite.
Ach!?!
Also das wollte er dann erstmal so weiter reichen und er würde sich nur wieder melden, wenn das nicht akzeptiert wird.
Weiß der Geier, wer das denn nun zu entscheiden hat.
Da sich bis jetzt niemand mehr gemeldet hat, haben wir jetzt mal die Hoffnung, dass nun alles in Ordnung ist.
Und wo wir schon mal beim Thema "Amt" sind... Letzte Woche haben wir auch ein Schreiben vom Katasteramt erhalten. Unser Grundstück besteht aus zwei Flurstücken. Beim Kauf des Grundstücks haben wir über den Notar eine Zusammenlegung beim Grundbuchamt beantragt. Was uns aber nicht klar war: die Flurstücknummern werden vom Katasteramt vergeben.
In dem nun aktuellen Schreiben des Katasteramts wurden wir nun darüber informiert, dass unser Grundstück nun zu einem Flurstück zusammengefasst werden soll, damit das weniger Verwaltungsaufwand ergibt. Nur wenn wir was dagegen haben, sollen wir uns melden. Kosten entstehen uns durch die Zusammenlegung nicht.
Also passiert jetzt genau das, was wir schon immer haben wollten.

Und zum Abschluss des heutigen Eintrags gibt es ein schönes Bild mit Regenbogen.



Sonntag, 26. Juli 2015

Weitere Fotos und "Mängelbeseitigung"

Es ist Sommer! Und somit passiert im und am Haus nichts.
Nur im Garten grünt und blüht es.
Alles weitere im folgenden Foto-Roman.

Der Rasen wird grüner...
... das Haus im Hintergrund wächst...
aber auch rechts wird es immer grüner...
auch ganz rechts von der Terrasse schließen sich ganz langsam die Lücken.
Vorne sah es ja schon immer besser aus als hinten.
Hier sind schon fast gar keine Lücken mehr erkennbar.
Erbsen (links) und Gurken im Pflanzkasten wachsen mittlerweile gut.
Erbsen sind schnell gewachsen
Eine Zitronengurke (sieht aus wie eine Zitrone, soll aber wie eine Gurke schmecken)
Normale Gurke
und noch eine
und noch eine (ganz kleine)
Die ersten Erbsenschoten
Die Zucchini ist in einen Kübel (äh, eine Plastikwanne) umgezogen...
... und dankt mit einer wunderschönen Blüte (die aber leider nur einen Tag da war)


Andere Seite der Terrasse (man glaubt es kaum, aber der Kübel mit dem Apfelbaum ist bei dem Sturm gestern tatsächlich umgepustet worden)
Die ersten reifen Tomaten
Nun sind es bereits zwei Paprikas
Die Erdnusspflanze hat sich gut erholt. Ich glaube aber, dass ich diesen Sommer keine Erdnüsse sehen werde.
Heute große Ernte von den Mini-Möhren
Nach dem Ausputzen ist dies die Ausbeute von 222g.

Ach ja, abseits vom Garten gab es letzte Woche einen Brief vom Bauordnungsamt. Na nu?! Was wollen die denn? Denn in der Betreffzeile stand auch noch was von Mängelbeseitigung. Da haben wir erstmal einen Schreck bekommen, was wir denn falsch gemacht haben. Aber mit dem Schreiben wurden wir lediglich aufgefordert, nachzuweisen, dass unser Haus nach dem Erneuerbaren Energien Wärme Gesetz (EEWärmeG) anteilig Energie aus regenerativen Quellen nutzt.
Allein durch die Beheizung mit der Wärmepumpe erfüllen wir diese Anforderung. In den Unterlagen, die wir bei der Hausübergabe erhalten haben, habe ich im Anhang des Energieausweises einen entsprechenden Passus gefunden.
Mit diesen Unterlagen sind wir am Dienstag dann zum Bauordnungsamt, weil wir dachten, dass es immer besser ist, solche Angelegenheiten persönlich zu besprechen.
Unser Ansprechpartner war gerade nicht am Platz, die Kollegin im Nebenbüro sagte, dass er einen Termin hätte, es aber nicht lange dauern würde. Wenn wir ein bisschen Geduld hätten, könnten wir warten.
Nach einer halben Stunde warten, teilte uns eine andere Mitarbeiterin mit, dass der Termin doch länger dauern würde und wir nicht warten sollten. Besser sei es, einen Termin zu machen.
Da wir aber die nächsten Tage keine Zeit hatten, auf dem Amt aufzutauchen, haben wir die Unterlagen eingescannt und hingemailt. Nun hoffen wir mal, dass das damit erledigt ist.

Sonntag, 22. März 2015

Verschiedens (vor allem Garten)

So, nun habe ich mich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gemeldet.
Keine Sorge, uns gibt es noch. Nur war es in letzter Zeit bei der Arbeit sehr stressig und zeitintensiv, so dass ich einfach froh war, wenn ich meine Ruhe hatte und in unserem schönen Zuhause-Haus die Füße hochlegen konnte.
Nun will ich aber mal davon berichten, was denn in letzter Zeit trotzdem noch so passiert ist.

Nachdem Sven mehrfach angefragte hatte, hatten wir endlich am 27. Februar (also etwa einen Monat nach Meldung) einen Mitarbeiter der Sanitärfirma im Haus, der sich um die verstopften Heizkreise gekümmert hat. Dieser Mitarbeiter war sehr nett und konnte mit Sven viel über die Heizung fachsimpeln. Er hat auch alle Heizkreise noch mal kontrolliert und neu eingestellt, damit nicht gleich wieder was ist. Da hat Sven auch die Gelegenheit genutzt und hat gleich mal eine Kopie des Zettels gemacht, auf dem stand, wie der Volumenstrom der einzelnen Heizkreise bei uns einzustellen ist. Zwar haben wir nicht vor, selbst daran rum zu fummeln, aber man weiß ja nie, wofür es mal gut ist...

Am darauf folgenden Wochenende war das Wetter so toll, dass es mich tatsächlich wieder raus in den "Garten" gezogen hat. Wir hatten noch etwa 1,5 Erdhaufen im Garten von der letzten Lieferung (Mai 2014) liegen, wovon ich mal einem zu Leibe gerückt bin und ein Stück vom Frostschirm abgedeckt und rechts von der Terrasse Erde aufgehäuft habe.
Leider habe ich vergessen, vorher Fotos zu machen, so dass man gar nicht erkennen kann, wie viel Erde ich da tatsächlich bewegt habe.
Die Grundfläche muss man sich als Kegel vorstellen mit jeder Menge Pflanzen und Wurzeln drin
Und das ist das bisschen Erde, was ich angehäuft habe
Meine Erkenntnis aus den über drei Stunden Plackerei mit entsprechenden Muskelkater daraus ist, dass weitere Erdbewegungen mit einem Bagger zu tätigen sind.
"Erdbewegungen" ist ein gutes Stichwort. Noch immer fehlt uns hier eine Menge Erde, um mal richtig mit dem Garten loslegen zu können.
Eigentlich hatte wir im Mai letzten Jahres bereits mit einem ortsansässigen Garten- und Tiefbauer eine Absprache gehabt, dass er uns kostengünstig Erde liefert. Kurz danach bekamen wir vier kleine LKW-Ladungen Erdaushub und danach haben wir von ihm nichts mehr gesehen oder gehört. Auf Anrufe erfolgten keine Rückrufe, auf Mails wird nicht reagiert.
Wir haben jetzt aktuell noch mal angefragt, aber wir haben wieder keine Antwort erhalten.
Wir denken, dass es sich damit mit diesem "Lieferanten" erledigt hat.
Also ist die Devise nun, dass wir uns nach Alternativen umschauen müssen.
Demnächst wird die B65 zwischen Bad Nenndorf und Stadthagen ausgebaut. Es sind bereits jede Menge Bäume gefällt worden, und es sind auch schon die ersten Bagger auf einem Feld zu sehen.
Also dachte ich mir, dass ich mal beim Landkreis anfrage, ob da nicht Mutterboden übrig ist.
Ich habe auch schnell eine Antwort erhalten. Ja, es wird Mutterboden übrig sein, aber das beauftragte Bauunternehmen wird sich um die "Entsorgung" kümmern.
Welches Bauunternehmen aber beauftragt wird, wird erst Ende April feststehen.
Wie jetzt?? Und was wird da schon gebaggert?
Sehr ärgerlich, dass wir noch so lange warten müssen. Denn Ende April ist die Pflanzzeit schon vorbei und es heißt ja auch nicht, dass die Bauarbeiten gleich nach Vergabe des Auftrags losgehen.
Pffft. Also, wir üben uns in Geduld.

Dafür haben wir uns aber endlich eine Außenlampe für die Terrasse zugelegt und schon angebracht.
Sieht recht schick aus, wie wir finden. Passend dazu haben wir auch zwei Stehlampen für den Garten besorgt. Da müssen wir noch mal schauen, wie wir die vernünftig setzen und verkabeln.
Terrassenbeleuchtung...

... irgendwie unauffällig

Und wo ich gerade beim Thema "Garten" bin...
Letztes Jahr hatte ich von Besuchern unseres Hauses einen Blumentopf mit Narzissen geschenkt bekommen. Nachdem diese ausgeblüht waren, hatte ich die Zwiebeln erst im Streifen neben dem Carport vergraben. Als wir dann dort aber den Kiesstreifen angelegt hatten, habe ich sie wieder ausgebuddelt und an die Grundstücksgrenze zur Straße bzw. zum Entwässerungsgraben gesetzt. Viel Hoffnung hatte ich nicht, dass daraus was wird. Aber ich habe mich getäuscht! Was für wundervolle Narzissen blühen jetzt bei uns im Vorgarten. Ich bin so froh! Die ersten gärtnerischen Erfolge. :-)
Kaum zu sehen im hohen Gras
Aber so sieht's doch ganz hübsch aus, oder?


Dann haben wir ein verlängertes Wochenende genutzt und uns dem "Pimpen" unserer Wohnzimmermöbel gekümmert. Diese "Schrankwand" besteht nämlich nur aus IKEA Billy- und Benno-Regalen. Mit einer Kranzleiste und einem Brett mit Einbauspots sieht es nun gleich viel einheitlicher und edler aus.
Bei der Kranzleiste handelt es sich in Wirklichkeit um Fußbodenleisten, die von uns einfach verkehrt herum an auf den Regalen gelegten Brettern verklebt wurden.
Irgendwie wollten die Leisten nicht immer so zusammen passen, wie gewünscht
Hier überlegen wir noch, ob wir die Regale auf volle Breite verlängern. Wir schauen uns das jetzt mal eine Weile an und entscheiden später. Läuft ja nicht weg.

Ganz schön fummelig. Besonders, wenn es sich schon um 45°-Winkel handelt. Also müssen die Leisten unter 22,5° auf Gehrung gesägt werden.

Dann haben wir diese Woche Post vom Finanzamt erhalten. Zum einen handelt es sich um den Einheitswertbescheid, zum anderen um den Grundsteuermessbescheid.
Sehr irritiert war ich, was da berechnet worden ist. Denn man glaubt es kaum: Es wird in DM (also für die jüngere Generation: Deutsche Mark) gerechnet. Und zum Schluss in Euro umgerechnet. Ob man dem Finanzamt mal mitteilen sollte, dass wir seit 2002 (also seit mehr als 13 Jahren) den Euro haben??
Mit diesen Steuerbescheiden brauchen wir aber noch immer keine Grundsteuer zu bezahlen. Die Gemeinde wird nun daraus die Grundsteuer berechnen und erheben.
Warum habe ich bloß das Gefühl, dass unser Steuersystem sehr kompliziert ist??

Und als letztes Thema habe ich noch die Sonnenfinsternis von Freitag. Ich war sehr gespannt, wie sich die Verfinsterung auf den Ertrag der Photovoltaikanlage auswirken wird.
Wir hatten großes Glück, dass wir am Vormittag keine Wolken hatten (die kamen erst nach der Finsternis). In der Firma gelang einem Kollegen eine tolle Aufnahme der Sonne (und das ohne Stativ!). Einfach eine SoFi-Brille vor das Objektiv gehalten und stark rangezoomt.
Et voilá!
Sonnenfinsternis vom 20.03.2015

Ach ja. Photovoltaik. Es hat sich sehr deutlich ausgewirkt! Aber seht selbst.
SoFi von ca. 9:45 bis 11:15 Uhr

Donnerstag, 5. Februar 2015

Heute: Verschiedenes

Der letzte Eintrag hier ist zwar gerade erst eine Woche her, aber ich habe trotzdem einiges zu berichten.

Wie schon angekündigt, sind wir am Samstag nach Gütersloh gefahren, und haben dort Betonplatten abgeholt.
Dafür hatte ich mir bei einem Kollegen einen Anhänger ausgeliehen.
Es sollten sich bei den Betonplatten um ca. 9qm handeln. Die Platten selbst haben die Maße 50x50cm, macht also etwa 36 Platten. Der Verkäufer sagte mir, dass das alles zusammen etwa 700kg wiegen würde. Da hatte ich mir ausgerechnet (haha! Sogar im Kopf!), dass es etwa 20kg pro Platte sein müssten.
Da mein Auto aber nur 750kg insgesamt ziehen darf (ungebremst) und der Anhänger leer schon über 100kg wiegt, war klar, dass ein Teil der Platten in den Kofferraum muss.
So wollte ich 10 Platten ins Auto haben und die anderen 26 Platten auf den Anhänger.
So weit die Theorie!
Dann kam die Praxis...
Erstmal hatte es Freitag dick geschneit. Natürlich standen die Betonplatten auf einem Hof. Zwar schön auf einer Palette aufgeschichtet, aber doch mit einer ordentlichen Schneeschicht überzogen.
Und die Platten waren ja gebraucht, d.h. an ihnen haftete noch jede Menge Erde und Moos.
Und dann ging die Plackerei los. Platten ins Auto wuchten. Schnell musste ich feststellen, dass die Dinger keine 20kg wiegen. Das müssen eher 35kg sein. Zumindest konnte ich sie meistens nur gerade so heben, an Tragen war nicht wirklich zu denken.
Ich weiß nicht mehr, wie wir es gemacht haben, aber irgendwann hatten wir die 10 Platten im Auto (es waren auch ein paar halbe dabei, damit ging es). Der Verkäufer hat uns dann netterweise die restlichen Platten mit einem Frontlader komplett mit Palette auf den Anhänger geladen. Mann, gingen Auto und Anhänger in die Knie...
Da der Stapel zu hoch über die Bordwand stand, haben wir noch ein paar Platten vor und hinter der Palette verteilt und dann ging die schlimmste Autofahrt meines Lebens los. (Ganz abgesehen davon, dass die Klamotten von oben bis unten mit Schnee und Schlamm vollgesaut waren.)
Wenn ich Gas gegeben habe, bequemte sich das Gespann auch irgendwann, sich mal in Bewegung zu setzen. Und beim Bremsen musste man schon Kilometer vorher den Anker werfen.
Die "Berge" (als wenn es hier so viele von gäbe) rauf musste ich tatsächlich einen Gang runter schalten, weil das Auto trotz Vollgas einfach nicht mehr die Geschwindigkeiten halten konnte.
Ich war so froh, als wir endlich zu Hause waren!
Und im fünften Anlauf (oder vielleicht war es der siebte?) hatte ich es auch endlich geschafft, den Anhänger rückwärts unters Carport zu manövrieren.
Am Samstag haben wir noch das Auto geleert und ein paar Platten vom Anhänger genommen (weil der Anhänger sonst nicht vom Auto abzukoppeln gewesen wäre). Aus zeitlichen Gründen musste das Entladen des Anhängers dann bis Montag Abend warten. Das war aber für den Muskelkater auch besser so.
Nun stehen die Platten schön aufgestapelt im Carport neben dem Auto und warten darauf, dass sie irgendwann verlegt werden können. (Erst reinigen, dann verlegen oder erst verlegen, dann reinigen? Mal schauen...)
Von der gesamten Aktion kann ich leider keine Fotos zeigen. Schließlich hatten wir alle Hände voll zu tun. Außerdem will ich mich nicht selbst anschwärzen, dass ich mit einem wahrscheinlich völlig überladenen Anhänger gefahren bin.

Ansonsten kann ich mich über den Schnee, mit dem wir seit etwa einer Woche zu tun haben, nicht wirklich freuen. Wenn der Weihnachten da gewesen wäre, wäre es ja noch ganz hübsch gewesen. Aber so?!? Nichts halbes und nichts ganzes. Und mir ist auch schon eher nach Frühling als nach Eis und Schnee.
Schöne Bilder gibt es aber trotzdem davon.
Verschneiter Garten (das Haus gegenüber wächst recht schnell)
Noch mehr verschneiter Garten (und Reste von Dachlawinen)


Leider hat die große Kälte aber auch den Nachteil, dass wir deutlicher spüren, dass bei uns schon wieder zwei Heizkreise verstopft sind. Wieder ist ein Heizkreis im Wohnzimmer betroffen (ich dachte, die Zeiten mit kalten Füßen auf dem Sofa seien vorbei...). Der andere Heizkreis ist die Fußbodenheizung im Gäste-WC.
Zum Glück gibt es in beiden Räumen noch weitere Heizkreise, so dass man nicht frieren muss. Schön ist es aber nicht. Gerade im Gäste-WC habe ich immer die wohlig warmen Fliesen sehr genossen.
Nun sind wir seit einer Woche wieder in der Warteschleife, dass sich der "Sanitäter" bei uns meldet.

Heute hatten wir einen großen Umschlag vom Finanzamt im Briefkasten. Da wir gerade erst vor kurzem die Steuererklärung für 2013 eingereicht hatten (ich weiß, wir sind spät dran), hab ich mich schon voll gefreut, dass die uns schon die Belege zurück schicken. Denn dann ist es meist nicht mehr lang bis das Geld kommt.
Leider war aber was völlig anderes im Umschlag. Und zwar werden wir aufgefordert eine "Erklärung zur Feststellung des Einheitswerts" abzugeben.
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, wird damit der sogenannte Einheitswert ermittelt. Dieser wird dann mit dem Hebesatz der Gemeinde multipliziert und heraus kommt dann der Betrag für die Grundsteuer.
Also müssen wir nun demnächst mal die "Erklärung zur Festellung des Einheitswerts" sowie die "Anlage Ertragswert" ausfüllen und das zusammen mit einer Wohnflächenberechnung ans Finanzamt zurück schicken.
Manche Fragen in den Formularen sind ja auch noch einfach auszufüllen (z.B. Befindet sich in dem Gebäude ein Schwimmbad?), aber manche andere Frage ich schon schwieriger. Ist z.B. der gepflasterte Bereich vor dem Carport ein Stellplatz im Freien? Wir stellen dort kein Auto ab, da wir ja nur eins haben. Aber theoretisch passt dort locker ein Auto hin, wie wir schon von verschiedenen Besuchern beobachten konnten.
Das werden wir in Ruhe durcharbeiten müssen. Zum Glück ist die Frist auch großzügig bis Mitte März bemessen.

Tja, und das letzte und vielleicht am lustigsten anzuschauende Thema des heutigen Eintrags ist der kleine Besucher, den wir heute Vormittag im Vorgarten hatten. Da lasse ich einfach mal die Fotos sprechen.



Falls noch nicht erkannt: Es handelt sich um ein Hermelin.
Diese Tiere (auch große Wiesel genannt) gehören zwar zu den Mardern, fressen aber keine Autokabel an. Dafür vertilgen sie unter anderem Mäuse. und wurden früher oft auf Bauernhöfen "gehalten" (bevor die Katze so stark verbreitet war).
Bitte lieber Hermelin: Nimm die Wühlmäuse aus dem Garten!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Gutes neues Jahr!

Wir wünschen allen Lesern unseres Baublogs ein erfolgreiches, frohes und vor allem gesundes neues Jahr!

In den nächsten Tagen werde ich noch berichten, was wir in letzter Zeit gemacht haben. Denn natürlich waren wir in den letzten Tagen nicht ganz untätig, auch wenn wir die freie Zeit mit den Feiertagen sehr genießen und uns auch mal ein bisschen erholen.

Sonntag, 23. November 2014

Urlaubswoche geht zu Ende

Nun neigt sich die Urlaubswoche dem Ende zu und ich will noch nachreichen, was wir so diese Woche gemacht haben (zumindest, was das Haus betrifft; andere Einzelheiten möchtet Ihr gar nicht wissen ;-)).
Am Mittwoch haben wir eine Tour durch Norddeutschland zu zwei Musterhausparks von Viebrockhaus gemacht. In Fallingbostel interessierte uns das neue Wohnidee-Haus (Edition 430).
Es handelt sich hier um eine Haus, was für 2 bis 3 Personen gedacht ist, dafür aber sehr großzügig ausgelegt wurde. Ich will es kurz fassen: Für uns wäre es nichts. Das ist aber Geschmackssache.
Der Verkaufsberater am Empfangstresen war uns vom Sehen schon bekannt, denn ihm gehört hier bei uns in Niedernwöhren ein Viebrockhaus (um genau zu sein, ist das Haus sehr sehr dicht in unserer Nähe im Baugebiet "Hinter der Grundschule 1", wir wohnen jetzt im Baugebiet "Hinter der Grundschule 2"). Wie auch immer, mit diesem Berater haben wir uns sehr nett unterhalten. In der Woche ist im Musterhauspark auch nicht viel los.
Danach haben wir uns nach Horneburg in den Musterhauspark begeben. Dort hat mich das neue Musterhaus V1 neugierig gemacht, vor allem, weil es annähernd die gleiche Wohnfläche wie unser Classico 310 hat (wir haben ja auf den Erker verzichtet). Außerdem beobachte ich einige Bautagbücher im Internet, die ein V1 gebaut haben bzw. bauen werden.
Tja, und nach dem Besuch dort muss ich sagen: Das gefällt mir. :-) Ist unserem Haus ja doch irgendwie entfernt ähnlich.
Danach ging es noch in unser Lieblings-Steak-Haus nach Norderstedt. Hmm... LECKER! Und irgendwie schön, wenn man auch gleich wieder begrüßt wird, dass man uns schon lange nicht mehr gesehen hat.

Zu Hause habe ich dann mal im aktuellen Viebrock-Katalog geschmökert. Hach, ist das schön, wenn man wieder feststellt, dass man alles richtig gemacht hat. :-)
Vor allem, wenn ich jetzt die neuen Preise sehe. Puh... Selbst wenn ich die Fußbodenheizung auf unseren Hauspreis dazu rechne, kostet das Classico 310 nun ca. 40.000€ mehr als vor zwei Jahren... Wahnsinn!

Mittwochs und Samstags bekommen wir immer die kostenlose Anzeigenzeitung mit viel Werbeeinlage in den Briefkasten gesteckt. Traditionell liegt der Mittwochsausgabe vor allem Prospekte von Möbelhäusern bei. So auch diese Woche.
Und was sehen meine Augen dort?? Da ist unsere geplante Lampe für die Diele im Angebot.
Da muss ich aber mal weiter ausholen, da ich im Moment nicht mehr in Erinnerung habe, ob ich davon schon mal berichtet habe.
Also. Für die Diele konnten wir uns lange Zeit nicht auf eine Lampe einigen. Entweder gefiel sie dem einen oder dem anderen nicht, und wenn wir dann mal gesehen haben, was uns beiden gefiel, kam das Stück preislich einfach nicht mehr in Frage.
Im Oktober haben wir dann eine Lampe in einem Möbelhaus entdeckt, die erstes Kriterium erfüllte (Gefallen bei beiden), bei zweitem aber grenzwertig war (sollte ungefähr 190€ kosten).
Im Internet bei Am...on haben wir sie dann für 122€ bestellt. Lieferzeit war aber 2-4 Wochen. Die waren zwar gerade um, aber die Lampe war noch immer nicht lieferbar.
Und dann entdecke ich am Mittwoch in dem Prospekt eines anderen Möbelhauses genau die gleiche Lampe für 99€.
So sind wir gleich am Donnerstag hin und haben sogar zwei Exemplare mitgenommen, da uns die Lampe so gut gefällt, dass wir diese auch für das Arbeitszimmer haben wollten. (Die Online-Bestellung haben wir natürlich gleich storniert, was zum Glück auch problemlos möglich war.)

Die Lampe in der Diele haben wir dann auch schon angebracht und wir sind von der Helligkeit überwältigt. Ich glaube, die Diele ist nun der am hellsten beleuchtete Raum. Aber so sieht man wenigstens alles. Auch unter der Treppe.
6-flammige LED-Beleuchtung
In den Gläsern befinden sich Bläschen, welche das Licht schön streuen

Und wo wir schon gerade mal dabei waren, haben wir in der Küche über dem Tresen die Lampe repariert.
Es handelt sich dort um eine höhenverstellbare Pendelleuchte, die nur mit einem relativ schmalem Blechstreifen mit zwei Schrauben an der Decke befestigt ist. Nun ist die Höhenverstellung der Lampe etwas schwergängig, so dass nun wohl der Zug einmal zu stark war und der Blechstreifen auf einer Seite nach unten gebogen war. Nun haben wir den Streifen wieder gerade gebogen und die Schrauben mit großen Unterlegscheiben unterfüttert, damit dort mehr Auflagefläche vorhanden ist und der Blechstreifen hoffentlich nicht so schnell wieder verbiegt.
Bei der Aktion hatten wir leider keine Hand mehr frei für den Fotoapparat. :-)

Im Eintrag vom 2. November hatte ich schon mal angedeutet, dass wir im Baumarkt weiteres Holz haben zusägen lassen für weitere Projekte von denen ich nun erzählen möchte.
1. Die Garderobenmöbel in der Diele sind optisch sehr schön. Aber sie haben den Nachteil, dass sie vorn unten offen sind. Das heißt, sie haben keine Sockelleisten. So können sich nun wunderbar die Staubmäuse drunter verstecken, aber mit dem Staubsauger kommt man nicht dran. So haben wir im Baumarkt eine weiße Fußbodenleiste besorgt und gleich auf die richtige Längen zusägen lassen. Diese haben wir nun einfach mit je zwei Schrauben an den Möbeln befestigt. Sieht immer noch gut aus und erfüllt seinen Zweck.
Vorher
Möbel nun mit Sockelleisten

2. Wir haben uns Gedanken gemacht und sind der Meinung, dass wenn Einbrecher sich unser Haus aussuchen sollten, diese wahrscheinlich an der Terrassentür ansetzen würden. Und zwar, dass diese entweder aufgehebelt (angehoben) wird, oder ein kleines Loch ins Glas geschnitten wird und dann der Griff umgelegt wird. In beiden Fällen müsste man dann aber die Tür aufschieben.
Damit das aber nicht möglich ist, haben wir nun zwei schöne Balken miteinander verschraubt und vor dem feststehenden Teil der Terrassentür gelegt, damit der schiebbare Teil nicht mehr verschiebbar ist.
Wenn sich die Zeit ergibt, werden wir den bzw. die Balken noch weiß anmalen, damit er nicht so auffällt.


Des Weiteren haben wir noch zwei kleine Mängel im Haus festgestellt. Und zwar beginnt ein Rohr im Zusatzheizkörper im Badezimmer an zu rosten. Das darf wohl nach gerade mal etwas mehr als einem Jahr nicht auftreten.
Und die zweite Sache ist auch im Bad zu finden. Und zwar haben wir im Schlauch der Dusche ein kleines Loch. Vor ca. ein bis zwei Wochen hatte ich bereits bemerkt, dass sich im Schlauch komische Blasen gebildet haben. Nun sind die Blasen weg und es "pieht" aus einem klitzekleinem Löchlein aus dem Schlauch. Das heißt, das Loch hat sich vom Inneren des Schlauches heraus gebildet.
Diese Dinge werden wir natürlich an Thöle melden und dann werden wir mal sehen, was passiert.