Mittwoch, 1. Juli 2015

Noch mehr Gras

18 Tage nach dem Einsäen des Rasens hat es zum ersten Mal geregnet und wir mussten nicht sprengen! Kaum zu glauben, was da an Wasser bei uns durchgelaufen ist (bis heute waren es im Juni (mit Verbrauch im Haushalt) 30m³).
Aber der Regen tat gut, der Rasen hat dann einen richtigen Schub gemacht.
Nach 26 Tagen war der Rasen nun soweit gewachsen:
Tag 26 Garten links
Tag 26 Garten mitte
Tag 26 Garten rechts
Tag 26 Garten ganz rechts (hier wollte der Rasen irgendwie gar nicht wachsen)
Tag 26 Vorgarten (sieht aus der Entfernung schon ganz gut aus)
Am westlichen Grundstücksrand hat der große Traktor mit seinem Mähwerk eine Lücke in die Böschung gerissen


Letzten Freitag (Tag 26 nach Aussaat) haben wir uns dann entschlossen, dass wir zum ersten Mal Rasen mähen wollen und dann in den Lücken nachsäen.
Gesagt, getan.
Das Einwässern haben wir uns am Abend gespart, da für Samstag Regen angesagt war.
Aber leider ist nicht Regen gleich Regen. Es muss in der Nacht geschüttet haben!
Hier die Niederschlagsverteilung im Juni für unseren Standort:
(Quelle: www.wetteronline.de)
Leider hat der massive Regen nicht nur tiefe Furchen in die südliche Grundstücksgrenze gerissen, sondern auch die Rasensamen weggespült. Aber nun sind sie so gut wie alle und wir können nur hoffen, dass in den Lücken dann doch noch was wächst.
weggespült

So sieht es aktuell aus:
Tag 30 Garten links
Tag 30 Garten mitte
Tag 30 Garten rechts
Tag 30 Garten ganz links (sieht doch schon besser aus)
Der Vorgarten sieht immer besser aus...
... zumindest wenn man nicht direkt von oben drauf guckt.
Da diese Woche kein regelmäßiger Regen zu erwarten war / ist, haben wir uns am Dienstag ein Standrohr bei den Stadtwerken besorgt. Nun können wir mit deutlich höherem Wasserdruck den Rasen sprengen und sparen zusätzlich die Abwassergebühren.

Sonntag, 14. Juni 2015

Dem Gras beim Wachsen zuschauen


Wie im letzten Post angekündigt, habe ich einen der Blumenkästen mit Rankgitter zusammen gebaut.
Den Kasten selber habe ich dann mit einem aufgeschnittenen Müllsack ausgekleidet (festgetackert), damit das Holz nicht dauerhaft mit der Erdfeuchtigkeit in Berührung ist. Im Boden habe ich noch Löcher bzw. Schlitze gemacht, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
Dann kam jede Menge Erde rein (rund 60l) und schließlich sind zwei der Gurkenpflänzchen eingezogen. (Die dritte Pflanze hat die Reise von Hamburg hierher leider nicht überstanden.)
Den zweiten Blumenkübel werden wir erst später irgendwann aufbauen, wenn wir wieder mehr Platz auf der Terrasse haben.
Blumenkasten mit Rankgitter
mit Folie ausgekleidet (keine Ahnung, warum das Bild gedreht ist)
Mit Erde und Pflanzen
Die Raseneinsaat ist nun genau 14 Tage her. Seit diesem Tag hat es nicht mehr auch nur einen einzigen Tropfen geregnet. Es ist zum heulen! Wir müssen jeden Tag sprengen. Wir müssen ca. sechsmal den Rasensprenger umpositionieren bis die gesamte Fläche einmal gewässert ist. Oft kann man dann wieder von vorn beginnen, weil dort die Oberfläche wieder abgetrocknet ist. Ein Durchgang dauert etwas mehr als eine Stunde (ca. 10 Minuten pro Sprengerposition). Da kann man sich leicht überlegen, wieviel Zeit man mit dem Garten verbringen kann. (und wieviel Wasser durch die Wasseruhr bereits gelaufen ist...).

Leider ist man aber doch immer sehr ungeduldig und kann es nicht abwarten, bis der Rasen endlich mal wächst. Erst nach einer Woche konnte man die ersten grünen Halme erkennen. Jetzt nach zwei Wochen sind schon deutliche grüne Flecken zu sehen. Aber leider gibt es auch noch größere Areale, auf denen man noch gar nichts Grünes erkennen kann. Ob da noch was kommt?
links von der Terrasse
rechts vor der Terrasse
im Vorgarten ist schon mehr zu sehen
hier in der Nahaufnahme


Wie ich im letzten Post auch schon erwähnt habe, haben wir in unseren Kübeln und Töpfen auf der Terrasse jede Menge Gemüse (und Obst). Leider sind aber an fast allen Pflanzen irgendwelches Ungeziefer. Von Blattläusen (die von Ameisen gemolken werden), über Spinnmilben, Mehltau und  irgendwelche Krankheiten, dessen Ursache ich nicht kenne.
Lediglich die Buschtomaten und der rote japanische Ahorn scheinen (bisher) ohne Probleme auszukommen.
Viele Töpfe und Kübel
Gurkenpflänzchen krepeln vor sich hin
Das kleine Apfelbäumchen hat es am schlimmsten erwischt (aber dafür, dass ich ihn schon entsorgen wollte, schlägt er sich tapfer)
Auf den Blättern der Mini-Möhren sind komisch harte Punkte
An der Hänge-Erdbeere sind Spinnmilben und weiße Trauerfliegen (glaube ich zumindest)
Die Erdnuss-Pflanze hat eventuell nur etwas viel Wasser beim Rasensprengen abbekommen.
Was die Zucchini hat, weiß ich nicht.
Zucchini im Detail


Das hat jetzt weniger mit Garten zu tun:
Wir haben vor kurzem nun auch das erste Mal einen Gebührenbescheid für die Grundsteuer erhalten.
Nun weiß ich auch, dass wir 210€ im Jahr zu zahlen haben. Bisher war mir nämlich nicht klar, was da ungefähr an Kosten auf uns zukommen mag. Nun weiß ich es. :-)

Sonntag, 31. Mai 2015

Ein Wochenende mit harter Arbeit

Für dieses Wochenende stand nun auf dem Programm, das wir den Garten soweit fertig machen, dass wir Rasen aussäen können.
So sah der Garten nun aus, nachdem wir vier Wochen nichts dran gemacht haben:





Ich hatte mir  vorgestellt, dass wir nun in einer schrecklichen Hark-Aktion all das Unkraut von Hand entfernen müssen. Aber am Freitag Nachmittag/Abend kam Sven auf die glorreiche Idee, dass wir  doch noch mal die Gartenfräse mieten könnten. Damit würde es sicherlich besser gehen.
Ich hatte nicht viel Hoffnung, dass das Gerät so kurzfristig für einen Samstag zur Verfügung stehen würde, aber hier wurde ich positiv überrascht. Wir durften die Fräse schon gleich Freitag Abend mitnehmen und brauchen sie erst Montag früh zurück zu geben.
Also haben wir am Samstag Morgen gleich losgelegt. Diesmal habe ich die Fräse bedient (und bin gut damit zurecht gekommen) und Sven hat dahinter aus der nun lockeren Erde Steine und Unkraut ausgeharkt. Nach zwei Stunden war ich mit der Fräse durch und es fing auch an zu regnen.
Leider waren wir mit Harken noch nicht fertig. Das hat noch mal zwei Stunden gedauert.

Da unser Pfingstbesuch (Svens Eltern) uns eine Menge Gemüse-Pflanzen mitgebracht hatten (u.a. drei Gurken), sind wir am Samstag Nachmittag los und haben Blumenkästen mit Rankgitter gesucht. Ich ahnte schon, dass wir wieder ein Stück vom Mond wollten, denn standardmäßig gibt es die Dinger entweder in 1,40 m Höhe oder in 2 m. Wir wollten aber gern welche in 1,60 m Höhe. Und das Ganze bitte nicht zu einem Preis, dass einem schwindelig werden könnte.
Unglaublich aber wahr! Bei Bauhaus haben wir welche gefunden. Und haben auch nur 49€ das Stück gekostet, ohne dabei einen billigen Eindruck zu machen. Zum Glück passten sie auch ins Auto, so haben wir zwei Stück mitgenommen.
Leider kann ich Euch davon noch kein Foto präsentieren, da sie den ganzen Sonntag im Auto geblieben sind. Die (oder zumindest den ersten) werden wir erst morgen aufbauen.

Denn heute war wieder Harken angesagt! Noch ein weiteres Mal haben wir die Erde durchgeharkt und Steine und Unkraut entfernt, sowie die Erde etwas mehr eingeebnet.
Nach einem kleinen Mittagssnack ging es am Nachmittag weiter. Nun hat Sven Starterdünger ausgestreut, den ich daraufhin eingeharkt habe.
Gleich darauf folgten die Rasensamen, die wir mit einem Streuwagen verteilt haben.
Die wollten wir dann gerne mit der Rasenwalze unserer Nachbarn andrücken, damit die nicht gleich wieder weggeweht werden.
Leider waren die Nachbarn aber nicht da.
Also haben wir etwas improvisiert und haben aus überschüssigen Brettern Trittbretter gebastelt, um damit die Erde anzudrücken.
Das war aber so anstrengend, dass ich irgendwann aufgegeben habe und wir alles mit den Füßen festgetreten haben. Sicherlich nicht schön, erfüllt aber hoffentlich seinen Zweck.
Danach bin ich noch mit dem Gartenschlauch durch den Garten gestratzt und habe alles unter Wasser gesetzt.
Schließlich noch alles hübsch aufgeräumt und kaum war ich wieder im Haus, fing es an zu regnen.
Macht nichts, der Wind war so kräftig, dass es an der Oberfläche fast schon wieder trocknen wollte.
Nun drückt uns mal fest die Daumen, dass alles gut anwächst.
Nach dem Harken 1
Nach dem Harken 2

Nach dem Aussäen 1
Nach dem Aussäen 2
Nach dem Aussäen 3
Im Topf vorn unten sind Mini-Möhren, dahinter unser Apfelbäumchen, auf dem Tisch eine Hänge-Erdbeere
Hier zweimal Tomaten, dann eine Zucchini (nicht in den Fotos: eine Paprika, drei Gurken)



Sonntag, 24. Mai 2015

Ruhe bewahren

Sicherlich haben sich einige treue Leser gefragt, was denn bei uns los ist; wieso es nicht weitergeht.
Es gibt eine ganz einfach Erklärung: Wir waren in Urlaub! Und natürlich sind wir nicht so blöd und kündigen vorher im Internet an, dass das Haus unbewohnt ist. ;-)
Wir waren noch am überlegen, ob wir noch vor dem Urlaub den Rasen aussäen sollten oder lieber warten, bis wir wieder da sind. Wir haben uns für Variante 2 entschieden, da Rasenssat unbedingt feucht gehalten werden muss und wir nicht dem Wettergott vertraut haben, ob das wirklich klappt. Und dann wäre nicht nur die Arbeit umsonst gewesen sondern auch das Geld für die Grassamen wären rausgeschmissen.
Also haben wir nun ein wunderbar grünes Grundstück, auf dem die Un- - Verzeihung - auf dem die Wildkräuter herrlich sprießen.
Da wir nun über das Pfingstwochenende Besuch haben, kommen wir auch nicht dazu, irgendwas im Garten zu machen, und so werden wir nächstes Wochenende wieder aktiv werden.
Also bis dahin bitte noch ein wenig Geduld. Dann gibt es auch wieder Fotos.

Sonntag, 26. April 2015

Es geht weiter mit den Erdbewegungen

Normalerweise nenne ich hier keine Namen von Firmen, da ich niemanden in Verruf bringen möchte. Allerdings, wenn jemand besonders positiv auffällt, spricht wohl nichts dagegen.
Und absolut positiv möchte ich hier Herrn Vehling-Heine vom Baumaschinen-Verleih hier in Niedernwöhren erwähnen.
Dienstag Morgen war der gute Mann nämlich gleich wieder mit dem Bagger da. Leider hatte ich einen anderen Termin, so dass Sven allein mit dem Gefährt zurecht kommen musste.
Aber er hat es richtig gut gemacht und hat die ganze Erde hervorragend rund ums Haus verteilt.

Am Abend ist Herr Vehling-Heine noch mit einem Teleskop-Lader gekommen und hat im hinteren Bereich die Erde weiter geglättet.
Das grüne Monster

Am Mittwoch Morgen ist er noch mal gekommen mit einem Trecker mit einer Bodenfräse hinten dran und hat überall, wo er ran kam, die Erde geglättet.

Danach hat er den Trecker wieder weggebracht und kam mit dem Teleskoplader wieder, diesmal mit Gabeln vorn dran. Damit hat er uns einen Findling vom großen Haufen der Gemeinde an die Ecke des Grundstücks gesetzt, damit es nicht so auffällt, dass da Erde fehlt.
Außerdem sieht es gut aus. :-)
Ein ordentlicher Brocken
Das Foto ist bereits von Freitag. Dienstag und Mittwoch haben wir keine weiteren Fotos gemacht. Dafür dann bitte weiter unten in diesem Beitrag.

Am Freitag hatten wir unseren Gala-Bauer da, der schon 2013 unsere Pflasterarbeiten gemacht hat. Wir wollten mit ihm über Grundstückseinfassungen sprechen. Wir wissen ja nicht, wann mal die angrenzenden Grundstücke verkauft bzw. bebaut werden, und da wollten wir wissen, ob es Sinn macht, das Grundstück mit L-Steinen abzufangen, oder ob man das so lassen kann.
Das Ergebnis war: wir sollen das Geld sparen und es so lassen. Er hätte sowieso frühestens in einem halben Jahr freie Termine. Schön für ihn, dass er so gut zu tun hat.
Wir haben ihn auch gleich gefragt, ob er uns noch einen Tipp geben kann, wie wir mit dem Boden und der Raseneinsaat am besten weiter machen können. Denn es ist erstaunlich: Ich habe mittlerweile fünf Gartenbücher hier, aber in keinem wird ein Wort über Rasenanlage fallen gelassen. Schon komisch...
Und je mehr man im Internet liest, umso mehr Meinungen erhält man. Da steht z.B., dass man die Erde 2-3 Wochen ruhen lassen soll. Aber warum eigentlich?
Und als wir das dem Gala-Bauer sagten, war er sehr erstaunt. Sowas hätte er noch nie gehört. Er empfiehlt eine baldige Aussaat, da sonst eher noch wieder Unkraut hoch kommt. Und das erscheint uns auch logisch.
Also gab es keinen erholsamen Freitag Nachmittag, sondern es wurden die Harken geschwungen, was das Zeug hielt. Damit wollten wir weiter einebnen und Steine und Müll raussammeln. Was ich da auch wieder gefunden habe...
Details erspare ich Euch.

Etwa 5 Stunden haben wir uns damit beschäftigt, danach hatten wir Blasen in den Händen und jeder einzelne Knochen und Muskel im Körper tat weh. Und leider waren wir noch nicht mal ganz fertig. Etwa 1/4 des hinteren Bereichs blieb übrig.
linke Seite von der Terrasse aus gesehen

Mitte/rechts von der Terrasse aus (noch nicht geharkt)
Vorgarten 1
Vorgarten 2
hinterer Bereich aus Westen betrachtet
Süd-westliche Ecke
Aus der süd-östlichen Ecke betrachtet

Heute Morgen haben wir dann eine Regenpause von gut zwei Stunden genutzt und weiter gemacht. Und auch angefangen, ein zweites Mal zu harken. Ich habe dann auch noch versucht, die Erdhaufen an die Grundstücksgrenzen anzupassen, was mit Schaufel und Harke aber gar nicht einfach ist.
Irgendwann wurde uns der Regen aber zu heftig und wir haben abgebrochen.
Stattdessen haben wir dann die Rasensamen und passenden Starterdünger bestellt.
Bis der da ist, werden wir immer mal wieder die Erde harken und Steine sammeln.
Und wir erfreuen uns (unter anderem) an unserem Apfelbaum.
Schön grün ausgetrieben
Hübsche frühe Blüten
Weitere Knospen
Der andere abgesägte Apfelbaum treibt neu aus. Er gibt noch nicht auf.