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Samstag, 6. Juli 2013

Betriebsferien?

Am Freitag haben wir noch mal zwei Pakete Rauspund besorgt, die wir auch gleich auf den Spitzboden bringen wollten. Außerdem wollten wir noch mal lüften und die Styroporklötze von den Küchenwänden abrücken.
Aber als wir ins Haus kamen, haben wir sofort bemerkt, dass was nicht stimmt. Die Sanis waren da und haben den größten Teil der Fußbodendämmung verlegt. Es fehlt nur noch die Diele und der HWR. Alle anderen Räume sind bereits ausgelegt! Außerdem steht die Heizung bereits an ihrem zukünftigen Aufenhaltsort und Trommelwirbel: Wir haben bereits eine Badewanne!
Wieso wird in den Ferien einfach weiter gearbeitet, ohne dass uns das gesagt wird? Wir hätten den Jungs sonst gerne eine etwas aufgeräumtere Baustelle hinterlassen. So mussten sie all unsere "Hinterlassenschaften" wegräumen. Tut mir leid, aber wer außerhalb des Terminplans da ist, muss damit rechnen, dass er nicht alles so vorfindet, wie gewünscht.
Für uns jetzt ein bisschen ärgerlich, dass wir nun doch nicht mehr vor Stellen der Heizung den HWR streichen konnten. Entweder streichen wir gar nicht oder aber wir müssen eben um die Heizung drumherum turnen. Aber da gibt es wohl schlimmeres.
Und das Ganze mal in Bildern.
 
Blick in die Küche
Dämmung im Arbeitszimmer
Dusche im Gäste-WC (ist durch senkrechte Platten abgegrenzt, damit dort nicht der Estrich hinkommt)

Heizung steht bereits
Dämmung in Kind 1
Dämmung in Kind 2 (und langsam trocknender Putz)
Unsere Badewanne
Noch mal die Badewanne. Es ist nur die Standard 08/15 Standard-Stahlbadewanne

Ob die Kabel und Rohre so bleiben oder auch noch abgedeckt werden?
Nun mussten wir uns ja was neues überlegen, wie wir auf den Spitzboden kommen. Sogar unsere Kabeltrommel, die uns Strom auf den Boden lieferte, haben die Sanis feinsäuberlich aufgerollt...
Treppe reicht nicht bis zum Boden, aber die Stütze ist zu hoch
Zwei Bretter drunter und es passt. Ist sogar deutlich stabiler als vorher.

Im Wohnzimmer haben wir aber auch schon den ersten Riss im Putz entdeckt. Und zwar über der Terrassentür über die volle Breite.
Riss im Putz über der Terrassentür

Nachdem wir die beiden Rauspund-Pakete hochgebracht hatten, sind wir noch zu einer Ausstellungsfläche von Betonpflastersteinen in Stadthagen gefahren. Wir hatten uns auf der Internetseite bereits Pflaster ausgesucht, wie wir uns Terrasse und Zuwegung vorstellen könnten, aber sowas mal in echt zu sehen, ist immer noch was anderes.
Schöne Ausstellungsfläche mit kleinem Teich in der Mitte (immer geöffnet, kein nerviger Verkäufer)
So ähnlich könnte unsere Terrasse mal aussehen



Donnerstag, 6. Juni 2013

Ein fast fertiges Haus

Genau wie der Terminplan es vorgesehen hat, sind am Dienstag die Fenster und Türen eingebaut worden und die Maurer haben die letzten Arbeiten erledigt, wozu im wesentlichen das Setzen der Rollschichten gehört.
Nun ist der Anhänger mit dem Kaninchen im Nistkasten wieder abgerückt und wohl zur nächsten Baustelle weiter gezogen.
Nordansicht
Blick aus Nord-Ost
West-Giebel
Blick aus Süd-Ost
Südseite
Dachgeschoss mit Blick auf die Kinderzimmerfenster
Dachgeschoss mit Blick auf Schlafzimmer (rechts) und Bad (links) (Das Badezimmerfenster ist satiniert, damit man nicht reingucken kann. Das kann man auf dem Foto wohl nicht erkennen.


Aus irgendwelchen Gründen fehlen bei der Terrassentür die Scheiben und wir sind auch nicht mit der Ausführung der Schwelle zufrieden. Eigentlich soll es eine barrierefreie Schwelle sein, aber 3,5cm halten wir für zu viel. Außerdem müssen wir mal den Bauleiter fragen, wie denn das Loch seitlich zur Rollladenschiene geschlossen werden soll und wie wir bei dem Überstand der Rollschicht einen ebenerdigen Austritt auf die Terrasse realisieren können.
Terrassenausgang mit Rollschicht, Stufe und Loch
Am Nachmittag hatten wir auch den Elektriker im Haus, mit dem wir dann unsere Elektroplanung gemacht haben. Manchmal gar nicht einfach und wir waren wirklich froh, dass wir eine Planung für uns schon früh gemacht hatten. Im OG musste die Planung dann rein nach Zeichnung erfolgen, da ja noch keine Innenwände vorhanden sind. Auch nicht einfach.
Wir sind nach gut 2 Stunden fertig gewesen und das Haus ist voller Hieroglyphen.
Hauptsache der Elektriker steigt später noch durch, was sein Chef gekritzelt hat

Unsere Höhlenmalereien vom Richtfest sind leider z.T. mit einem sehr ähnlichen Stift wie der Elektriker hatte, gemacht worden, was nicht gerade die Übersicht erhöht

Am Mittwoch hatten wir am Nachmittag einen Termin mit unserer Gartenplanerin, bei dem sie uns ihren ersten Entwurf präsentiert hat. Es hat uns sehr gut gefallen und wir denken, dass wir mit ihr weiterarbeiten werden. Am Haus gab es keine Veränderung. Für diese Woche waren aber auch nur noch die Dachdeckerarbeiten vorgesehen, die ja bereits Montag fertig waren. So sind wir heute auch gar nicht beim Haus gewesen.
Ach ja, am Mittwoch haben wir auch das Angebot des Elektrikers erhalten. Puh! Ein 12-seitiges Angebot will auch erstmal auf Herz und Nieren geprüft werden und hat uns auch den Rotstift kreisen lassen.
Die Infos müssen wir dem Elektriker nun noch wieder zukommen lassen, denn nächste Woche soll bereits die Rohbauinstallation erfolgen.
Ein Tipp an alle Viebrock-Bauherren: Plant Euer Finanzpolster für die Elektroplanung großzügig ein. Das ist schon recht heftig, was da noch auf einen zukommt und dabei hatten wir keine so wahnsinnigen extravaganten Ansprüche. Die Planung des Verkäufers bei den Baunebenkosten hat bei uns zumindest bei weitem nicht gereicht.

Dienstag, 19. März 2013

Ein neuer Post für viel Post

Am Freitag hatten wir schon wieder Post im Briefkasten.
Diesmal gab es die Fälligkeitsmitteilung des Notars. Die Gemeinde verzichtet auf ihr Vorkaufsrecht (war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten) und somit sollen wir das Grundstück zum 1. April bezahlen (kein Aprilscherz, hatten wir so im Vertrag vereinbart).
Und ebenfalls am Freitag hatten wir einen Brief der finanzierenden Bank mit einer Liste, was denen noch alles angeblich an Unterlagen fehlen soll. Bei vielen Dingen, weiß ich gar nicht was das ist, manche Dinge haben sie schon und wieder andere können wir noch gar nicht haben. Hmmm...
Am Samstag gab es die nächste Post. Wieder (zumindest indirekt mit dem Umweg über unseren Finanzierer) hat uns die Bank geschrieben. Diesmal war es der Vertrag für den KfW-Kredit Energieeffizient Bauen. Irgendwie war mir das entfallen, dass wir den noch gar nicht hatten.
Am Montag haben wir dann zum einen unsere Änderungswünsche an Frau B. bezüglich des Festpreisangebots per Mail mitgeteilt.
Dann haben wir mit unseren Finanzierer gesprochen, was denn noch wirklich von der Liste benötigt wird. Und wir haben den Kreditantrag unterschrieben und in die Post gegeben.
Des Weiteren hat sich die sehr sympathische Gartenplanerin gemeldet und sich entschuldigt, dass sie sich so lange nicht gemeldet hatte. (Es gab einen triftigen Grund. Entschuldigung angenommen!) Sie wird nun im Laufe dieser Woche ein Angebot erstellen. Ich bin schon sehr gespannt.

Tja, und dann gab es noch eine sehr eigenartige Mail von Viebrock, wo wir aber nur in Kopie im Verteiler waren. Darüber möchte ich hier noch nicht berichten, weil ich erst mal abwarten möchte, was sich da so entwickelt. Die Informationen werde ich dann gegebenenfalls nachreichen.
Unser Briefkasten bekommt aber keine Langeweile! Heute hatten wir gleich dreifache Post.
1. Ein Brief mit der Abtretungsunterlagen der Bank, die wir an die "Bausparkasse" weiterleiten sollen.
2. Ein Angebot der Stadtwerke für die Herstellung des Hausanschlusses für Trinkwasser.
3. Eine Aufforderung zur Zahlung der ersten Rate an Viebrock.

zu 1.) Da mir da nicht klar ist, ob das seine Richtigkeit hat, werde ich wieder beim Finanzierer nachfragen.
zu 2.) Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder wir beauftragen die Stadtwerke für die gesamten Arbeiten, oder wir kümmern uns um den Anteil auf unserem Grundstück in Eigenleistung. Da es Sinn macht, dass in den Graben neben die Wasserleitung auch gleich Strom und Telefon gelegt wird (Gas brauchen wir ja zum Glück nicht), weiß ich nun nicht, wer den Graben auf- und wieder zubuddeln soll. Da müssen wir mal den Bauleiter kontaktieren.
zu 3.) Interessant ist, dass sich diese Zahlungsaufforderung auf den letzten Zahlungsplan bezieht, den wir nicht unterschrieben haben, da ja noch ein paar Fehler im Festpreisangebot waren. Da das Zahlungsziel noch zwei Wochen hin ist, warten wir einfach mal ab, was die Korrektur des Festpreisangebots denn kostenmäßig bringen wird (wird nicht viel Unterschied sein).

Hatte ich eigentlich auch schon erwähnt, dass wir die Baufertigstellungsbürgschaft, die Baufertigstellungsversicherung sowie die Ausführungsbürgschaft bekommen haben?
Es ist jeden Tag unglaublich spannend, den Briefkasten zu leeren.
Mal schauen, was demnächst noch so alles bei uns eintrudelt. Gestern musste ich schon in unserem Aktenordner ausmisten, da nicht mehr alles reingepasst hat...

Donnerstag, 21. Februar 2013

Was in letzter Zeit so passiert ist

 Der Besuch am Mittwoch beim GaLa-Bauer war dann schon etwas länger. Er hat sehr ausführlich berichtet, was man alles machen sollte und in meinem Hinterkopf machte es die ganze Zeit „Ping“ „Ping“, wenn wieder ein Geldbetrag aus unsere Tasche in die Kasse des GaLa-Bauers fließt. Er will uns bis Ende dieser Woche ein Angebot machen, damit wir wissen, wo wir finanziell ungefähr landen werden. Allerdings war seine Aussage auf Nachfrage auch eher in Richtung dessen, was der GaLa-Bauer vom Vortag gesagt hat. Müssen wir also mal schauen.
Die Bauanzeige lassen wir mal so stehen, wie sie gestellt worden ist. Ein paar Punkte bzw. Berechnungen können wir nicht nachvollziehen, aber vielleicht haben Architekten auch eine andere Mathematik.
Aber das Schönste der letzten Woche war

Dienstag, 12. Februar 2013

Dies und das

Letzten Samstag hatten wir die Ehre, nochmal Bewohner eines relativ neuen Viebrockhauses zu besuchen. (Danke an Euch zwei!)
Dabei ist der Vorschlag aufgekommen, dass wir noch ein wenig am Grundriss ändern könnten. Und zwar, dass die kleine Tür zur Terrasse rausfliegt, dafür die Schiebetür weiter zur Mitte umzieht, damit das Sofa nicht mehr so blöd davor steht und zum Ausgleich das Küchenfenster vergrößern.
Dieser Vorschlag hat uns gut gefallen, so dass am Montag Sven gleich mal bei Herrn B. angerufen hat und gefragt hat,