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Freitag, 27. November 2015

Wir werden autark! Ein Batteriespeicher für Photovoltaik

Ende September (genauer gesagt im Eintrag vom 27. September) hatte ich mal erwähnt, dass wir uns mit dem Gedanken tragen, uns einen Batteriespeicher für unsere Photovoltaikanlage zuzulegen.
Wir haben lange überlegt, viel verglichen, noch mehr gelesen und gestern nun endlich eine Batterie bestellt!
Hier nun die Einzelheiten dazu:
Es wird ein Li-Ion-Speicher mit 7,5kWh Kapazität vom Hersteller Senec. Der Preis liegt bei etwa 8.500€ (netto).
Da wir soviel Geld nicht einfach so liegen haben (welcher Häuslebauer hat das schon?) haben wir uns für die Finanzierung über die KfW-Bank entschieden, zumal es hier noch einen Tilgungszuschuss von 30% gibt. Das heißt, wir bekommen 30% der Netto-Investition geschenkt! Das muss man natürlich noch gegen die Zinsen gegenrechnen, aber auch da haben wir Glück gehabt, denn gerade vorgestern sind die Zinsen noch mal gesunken. Zwar nur um 0,05%-Punkte, aber man nimmt ja, was man kriegen kann. ;-)
Wenn ich das jetzt richtig gerechnet habe, werden wir knapp über 10 Jahre brauchen, damit die Kosten dafür wieder "drin" sind. Das hängt natürlich stark davon ab, wie sich unser Verbrauch entwickelt und wie sich die Strompreise entwickeln werden.
Und wie ich großspurig in der Überschrift angekündigt habe, werden wir natürlich nicht komplett autark sein. Wir werden nur unseren Autarkiegrad deutlich erhöhen.

Zusätzlich haben wir uns übrigens noch für ein besonderes "Gimmick" entschieden. Und zwar bietet Senec den Speicherbesitzern das sogenannte Econamic Grid an. Da bekommt man Strom (bis zu 800kWh) (fast) geschenkt. Und zwar nimmt Senec nachts überschüssigen Strom aus dem Netz ab und leitet diesen über Econamic Grid in die dezentralen Batteriespeicher. D.h. in der Nacht (und meist im Winter, wenn der Speicher ohnehin von der PV-Anlage nicht komplett gefüllt werden konnte) wird der Speicher über Econamic Grid wieder aufgeladen.
Senec bekommt von den Energieversorgern Geld dafür, dass sie Strom abnehmen, wenn zuviel vorhanden ist und wir bekommen den Strom dafür geschenkt. Lediglich eine Gebühr von 20€ im Jahr ist fällig und eine Eichung des Zählers nach einigen Jahren müssen wir bezahlen.
Naja, und die Installation des Systems kostet natürlich auch noch was...
Dadurch, dass dieses System noch nicht lange läuft und scheinbar noch in der Erprobungsphase ist, lassen sich überhaupt keine Wirtschaftlichkeitsrechnungen anstellen. Wir haben uns aber trotzdem dafür entschieden, weil wir dieses System sehr faszinierend finden und gerne daran teilhaben möchten. :-)

Nun steht noch an, dass wir den Stromanbieter wechseln sollten und vor allem wollen wir den Zähler für die Wärmepumpe weg haben. Aber es scheint wohl nicht ganz so einfach zu sein, die Wärmepumpe auch über den Haushaltsstromzähler laufen lassen zu können... Auf alle Fälle werden wir da noch viel recherchieren müssen.

Sonntag, 22. März 2015

Verschiedens (vor allem Garten)

So, nun habe ich mich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gemeldet.
Keine Sorge, uns gibt es noch. Nur war es in letzter Zeit bei der Arbeit sehr stressig und zeitintensiv, so dass ich einfach froh war, wenn ich meine Ruhe hatte und in unserem schönen Zuhause-Haus die Füße hochlegen konnte.
Nun will ich aber mal davon berichten, was denn in letzter Zeit trotzdem noch so passiert ist.

Nachdem Sven mehrfach angefragte hatte, hatten wir endlich am 27. Februar (also etwa einen Monat nach Meldung) einen Mitarbeiter der Sanitärfirma im Haus, der sich um die verstopften Heizkreise gekümmert hat. Dieser Mitarbeiter war sehr nett und konnte mit Sven viel über die Heizung fachsimpeln. Er hat auch alle Heizkreise noch mal kontrolliert und neu eingestellt, damit nicht gleich wieder was ist. Da hat Sven auch die Gelegenheit genutzt und hat gleich mal eine Kopie des Zettels gemacht, auf dem stand, wie der Volumenstrom der einzelnen Heizkreise bei uns einzustellen ist. Zwar haben wir nicht vor, selbst daran rum zu fummeln, aber man weiß ja nie, wofür es mal gut ist...

Am darauf folgenden Wochenende war das Wetter so toll, dass es mich tatsächlich wieder raus in den "Garten" gezogen hat. Wir hatten noch etwa 1,5 Erdhaufen im Garten von der letzten Lieferung (Mai 2014) liegen, wovon ich mal einem zu Leibe gerückt bin und ein Stück vom Frostschirm abgedeckt und rechts von der Terrasse Erde aufgehäuft habe.
Leider habe ich vergessen, vorher Fotos zu machen, so dass man gar nicht erkennen kann, wie viel Erde ich da tatsächlich bewegt habe.
Die Grundfläche muss man sich als Kegel vorstellen mit jeder Menge Pflanzen und Wurzeln drin
Und das ist das bisschen Erde, was ich angehäuft habe
Meine Erkenntnis aus den über drei Stunden Plackerei mit entsprechenden Muskelkater daraus ist, dass weitere Erdbewegungen mit einem Bagger zu tätigen sind.
"Erdbewegungen" ist ein gutes Stichwort. Noch immer fehlt uns hier eine Menge Erde, um mal richtig mit dem Garten loslegen zu können.
Eigentlich hatte wir im Mai letzten Jahres bereits mit einem ortsansässigen Garten- und Tiefbauer eine Absprache gehabt, dass er uns kostengünstig Erde liefert. Kurz danach bekamen wir vier kleine LKW-Ladungen Erdaushub und danach haben wir von ihm nichts mehr gesehen oder gehört. Auf Anrufe erfolgten keine Rückrufe, auf Mails wird nicht reagiert.
Wir haben jetzt aktuell noch mal angefragt, aber wir haben wieder keine Antwort erhalten.
Wir denken, dass es sich damit mit diesem "Lieferanten" erledigt hat.
Also ist die Devise nun, dass wir uns nach Alternativen umschauen müssen.
Demnächst wird die B65 zwischen Bad Nenndorf und Stadthagen ausgebaut. Es sind bereits jede Menge Bäume gefällt worden, und es sind auch schon die ersten Bagger auf einem Feld zu sehen.
Also dachte ich mir, dass ich mal beim Landkreis anfrage, ob da nicht Mutterboden übrig ist.
Ich habe auch schnell eine Antwort erhalten. Ja, es wird Mutterboden übrig sein, aber das beauftragte Bauunternehmen wird sich um die "Entsorgung" kümmern.
Welches Bauunternehmen aber beauftragt wird, wird erst Ende April feststehen.
Wie jetzt?? Und was wird da schon gebaggert?
Sehr ärgerlich, dass wir noch so lange warten müssen. Denn Ende April ist die Pflanzzeit schon vorbei und es heißt ja auch nicht, dass die Bauarbeiten gleich nach Vergabe des Auftrags losgehen.
Pffft. Also, wir üben uns in Geduld.

Dafür haben wir uns aber endlich eine Außenlampe für die Terrasse zugelegt und schon angebracht.
Sieht recht schick aus, wie wir finden. Passend dazu haben wir auch zwei Stehlampen für den Garten besorgt. Da müssen wir noch mal schauen, wie wir die vernünftig setzen und verkabeln.
Terrassenbeleuchtung...

... irgendwie unauffällig

Und wo ich gerade beim Thema "Garten" bin...
Letztes Jahr hatte ich von Besuchern unseres Hauses einen Blumentopf mit Narzissen geschenkt bekommen. Nachdem diese ausgeblüht waren, hatte ich die Zwiebeln erst im Streifen neben dem Carport vergraben. Als wir dann dort aber den Kiesstreifen angelegt hatten, habe ich sie wieder ausgebuddelt und an die Grundstücksgrenze zur Straße bzw. zum Entwässerungsgraben gesetzt. Viel Hoffnung hatte ich nicht, dass daraus was wird. Aber ich habe mich getäuscht! Was für wundervolle Narzissen blühen jetzt bei uns im Vorgarten. Ich bin so froh! Die ersten gärtnerischen Erfolge. :-)
Kaum zu sehen im hohen Gras
Aber so sieht's doch ganz hübsch aus, oder?


Dann haben wir ein verlängertes Wochenende genutzt und uns dem "Pimpen" unserer Wohnzimmermöbel gekümmert. Diese "Schrankwand" besteht nämlich nur aus IKEA Billy- und Benno-Regalen. Mit einer Kranzleiste und einem Brett mit Einbauspots sieht es nun gleich viel einheitlicher und edler aus.
Bei der Kranzleiste handelt es sich in Wirklichkeit um Fußbodenleisten, die von uns einfach verkehrt herum an auf den Regalen gelegten Brettern verklebt wurden.
Irgendwie wollten die Leisten nicht immer so zusammen passen, wie gewünscht
Hier überlegen wir noch, ob wir die Regale auf volle Breite verlängern. Wir schauen uns das jetzt mal eine Weile an und entscheiden später. Läuft ja nicht weg.

Ganz schön fummelig. Besonders, wenn es sich schon um 45°-Winkel handelt. Also müssen die Leisten unter 22,5° auf Gehrung gesägt werden.

Dann haben wir diese Woche Post vom Finanzamt erhalten. Zum einen handelt es sich um den Einheitswertbescheid, zum anderen um den Grundsteuermessbescheid.
Sehr irritiert war ich, was da berechnet worden ist. Denn man glaubt es kaum: Es wird in DM (also für die jüngere Generation: Deutsche Mark) gerechnet. Und zum Schluss in Euro umgerechnet. Ob man dem Finanzamt mal mitteilen sollte, dass wir seit 2002 (also seit mehr als 13 Jahren) den Euro haben??
Mit diesen Steuerbescheiden brauchen wir aber noch immer keine Grundsteuer zu bezahlen. Die Gemeinde wird nun daraus die Grundsteuer berechnen und erheben.
Warum habe ich bloß das Gefühl, dass unser Steuersystem sehr kompliziert ist??

Und als letztes Thema habe ich noch die Sonnenfinsternis von Freitag. Ich war sehr gespannt, wie sich die Verfinsterung auf den Ertrag der Photovoltaikanlage auswirken wird.
Wir hatten großes Glück, dass wir am Vormittag keine Wolken hatten (die kamen erst nach der Finsternis). In der Firma gelang einem Kollegen eine tolle Aufnahme der Sonne (und das ohne Stativ!). Einfach eine SoFi-Brille vor das Objektiv gehalten und stark rangezoomt.
Et voilá!
Sonnenfinsternis vom 20.03.2015

Ach ja. Photovoltaik. Es hat sich sehr deutlich ausgewirkt! Aber seht selbst.
SoFi von ca. 9:45 bis 11:15 Uhr

Dienstag, 23. Dezember 2014

Baunebenkosten

Über Geld spricht man nicht.
Eigentlich.
Da ich aber weiß, dass viele Bauherren, die in Bautagebüchern mitlesen, gerne auch wissen möchten, was bei den Baunebenkosten auf sie zukommt, habe ich mir mal die Mühe gemacht und unsere Baunebenkosten zusammengetragen und hier aufgelistet.

In der rechten Spalte sind die von Viebrockhaus geschätzten Werte aufgelistet. In den meisten Fällen lagen sie sehr gut, bzw. hatten wir mit mehr gerechnet, als es nachher gekostet hat.
Nur beim Thema Außenanlagen lagen wir völlig daneben. Einen Garten haben wir ja noch nicht, hier muss noch jede Menge Erde aufgeschüttet werden, ehe es mit so was ähnlichem wie einem Garten losgehen kann. Trotzdem ist das dafür geplante Budget so gut wie aufgebraucht.
Deswegen als Tipp: Plant dort bloß nicht zu wenig ein!
Auch beim Thema Elektro-Zusatzausstattung sollte man nicht zu wenig einplanen. Wir haben uns schon sehr zurückgehalten (keine Hausautomation, noch nicht mal eine zentrale Steuerung der Rollläden) und einiges selbst gemacht (z.B. Satelliten-Anlage) und trotzdem einen vierstelligen Betrag drauf gezahlt.

Ich hoffe, hiermit einigen weiter geholfen zu haben.

Ansonsten wünsche wir allen Lesern


Frohe Weihnachten!

Dienstag, 19. März 2013

Ein neuer Post für viel Post

Am Freitag hatten wir schon wieder Post im Briefkasten.
Diesmal gab es die Fälligkeitsmitteilung des Notars. Die Gemeinde verzichtet auf ihr Vorkaufsrecht (war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten) und somit sollen wir das Grundstück zum 1. April bezahlen (kein Aprilscherz, hatten wir so im Vertrag vereinbart).
Und ebenfalls am Freitag hatten wir einen Brief der finanzierenden Bank mit einer Liste, was denen noch alles angeblich an Unterlagen fehlen soll. Bei vielen Dingen, weiß ich gar nicht was das ist, manche Dinge haben sie schon und wieder andere können wir noch gar nicht haben. Hmmm...
Am Samstag gab es die nächste Post. Wieder (zumindest indirekt mit dem Umweg über unseren Finanzierer) hat uns die Bank geschrieben. Diesmal war es der Vertrag für den KfW-Kredit Energieeffizient Bauen. Irgendwie war mir das entfallen, dass wir den noch gar nicht hatten.
Am Montag haben wir dann zum einen unsere Änderungswünsche an Frau B. bezüglich des Festpreisangebots per Mail mitgeteilt.
Dann haben wir mit unseren Finanzierer gesprochen, was denn noch wirklich von der Liste benötigt wird. Und wir haben den Kreditantrag unterschrieben und in die Post gegeben.
Des Weiteren hat sich die sehr sympathische Gartenplanerin gemeldet und sich entschuldigt, dass sie sich so lange nicht gemeldet hatte. (Es gab einen triftigen Grund. Entschuldigung angenommen!) Sie wird nun im Laufe dieser Woche ein Angebot erstellen. Ich bin schon sehr gespannt.

Tja, und dann gab es noch eine sehr eigenartige Mail von Viebrock, wo wir aber nur in Kopie im Verteiler waren. Darüber möchte ich hier noch nicht berichten, weil ich erst mal abwarten möchte, was sich da so entwickelt. Die Informationen werde ich dann gegebenenfalls nachreichen.
Unser Briefkasten bekommt aber keine Langeweile! Heute hatten wir gleich dreifache Post.
1. Ein Brief mit der Abtretungsunterlagen der Bank, die wir an die "Bausparkasse" weiterleiten sollen.
2. Ein Angebot der Stadtwerke für die Herstellung des Hausanschlusses für Trinkwasser.
3. Eine Aufforderung zur Zahlung der ersten Rate an Viebrock.

zu 1.) Da mir da nicht klar ist, ob das seine Richtigkeit hat, werde ich wieder beim Finanzierer nachfragen.
zu 2.) Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder wir beauftragen die Stadtwerke für die gesamten Arbeiten, oder wir kümmern uns um den Anteil auf unserem Grundstück in Eigenleistung. Da es Sinn macht, dass in den Graben neben die Wasserleitung auch gleich Strom und Telefon gelegt wird (Gas brauchen wir ja zum Glück nicht), weiß ich nun nicht, wer den Graben auf- und wieder zubuddeln soll. Da müssen wir mal den Bauleiter kontaktieren.
zu 3.) Interessant ist, dass sich diese Zahlungsaufforderung auf den letzten Zahlungsplan bezieht, den wir nicht unterschrieben haben, da ja noch ein paar Fehler im Festpreisangebot waren. Da das Zahlungsziel noch zwei Wochen hin ist, warten wir einfach mal ab, was die Korrektur des Festpreisangebots denn kostenmäßig bringen wird (wird nicht viel Unterschied sein).

Hatte ich eigentlich auch schon erwähnt, dass wir die Baufertigstellungsbürgschaft, die Baufertigstellungsversicherung sowie die Ausführungsbürgschaft bekommen haben?
Es ist jeden Tag unglaublich spannend, den Briefkasten zu leeren.
Mal schauen, was demnächst noch so alles bei uns eintrudelt. Gestern musste ich schon in unserem Aktenordner ausmisten, da nicht mehr alles reingepasst hat...

Dienstag, 5. Februar 2013

Finanzierung (der wievielte Teil?) und Notartermin

Heute war in der Post der Kreditantrag für das Wohneigentumsprogramm der KfW. Also wieder Unterschriften gekritzelt und morgen gehts ab zur Post.
Dann gab es noch einen Brief, dass irgendwelche Informationen zum Gebäude beim KfW-Kredit Energie-effizient-Bauen fehlen würden. Da haben wir gleich mal bei Herrn A. per Mail nachgehakt. Mal schauen, was dabei rauskommt. Ich vermute, dass da nur in der Weiterleitung eines Dokuments etwas gehakt hat.
Und dann war Sven fleißig am Telefon und hat einen Notartermin für den Grundstückskauf klar gemacht. Da werden wir also am Freitag Nachmittag mal eben "unser" Grundstück kaufen. ;-)
Das wird jetzt aber auch Zeit, da wir noch immer eine Rücktritts-Klausel im Werkvertrag bei Viebrock haben. Und wenn wir den jetzt nicht bald rausnehmen, muss unser Baubeginn verschoben werden (hat uns unser Berater heute telefonisch mitgeteilt). Jetzt sollen wir unbedingt noch Freitag Abend einen formlosen Zweizeiler schicken, dass das Rücktrittsrecht aus dem Vertrag genommen werden kann.

Montag, 4. Februar 2013

Bemusterungsnachtrag und (nochmal) Finanzierung

In einer ziemlich bescheuerten aber sehr spontanen Aktion sind wir am Samstag "mal eben" nach Kaarst in den Musterhauspark gefahren. In einem anderen Bautagebuch gab es ein Bild von der Diele eines der Musterhäuser dort und das sah so aus, als wenn das unsere Türen, unsere Fliesen und fast unsere Treppe wäre. Das musste ich mir unbedingt mal live und in Farbe anschauen.
Und was soll ich sagen... Es gefällt. :-)=)
Hier auch noch mal Fotos davon. Die Fliesen sind nicht ganz unsere. Unsere sind einen Tucken dunkler. Aber ansonsten schon sehr ähnlich.
Fliesen (ungefähr zumindest) und Innentüren

Treppe (allerdings hat unsere keine weißen sondern buchefarbene Geländerstreben)
Dann gab es in einem Haus auch noch eine Wohnzimmertür in Buche, die den Glaseinsatz hat. Da waren wir noch am überlegen, ob wir das wollen oder lieber nicht. Tendenz geht jetzt eher dazu, dass wir das nicht wollen.
Aber so würde sie aussehen:
Innentür mit Glaseinsatz
Und was in Fallingbostel in der Bemusterungshalle (warum auch immer) gerade nicht vorhanden war, war in Kaarst zu bewundern. Unsere zukünftige Nebeneingangstür:
Nebeneingangstür von außen...

... und von innen

Und heute hatten wir den netten Herrn A. von Frieling hier zu Besuch und wir haben den Kredit unterschrieben. Zumindest den Hauptkredit. Hinzu kommen noch die beiden KfW-Kredite. Da bekommen wir die Unterlagen demnächst per Post zugeschickt und wir müssen das dann nur unterschrieben zurück schicken.
Jetzt können wir uns auf den Grundstückskauf stürzen. :-)

Freitag, 1. Februar 2013

Finanzierungszusage und Bemusterung

So, zwei ereignisreiche Tage liegen hinter uns. D.h. eigentlich war nur der gestrige Tag wirklich ereignisreich.
Mittwoch Abend haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Antrag bei der finanzierenden Bank genehmigt worden ist. Juhu!
Wäre natürlich klasse gewesen, wenn wir auch gleich am Donnerstag noch einen Termin im Anschluss der Bemusterung für die Vertragsunterschrift hätten machen können, aber leider lagen die eigentlichen Vertragsunterlagen noch nicht vor, so dass wir das erst Montag machen können.

So sind wir am Donnerstag (also gestern) nach Bad Fallingbostel "nur" zu Bemusterung gefahren.

Wir wurden dort auch gleich von Frau B. begrüßt und auch Frau B. hatte eine Kollegin an ihrer Seite, die sich in der Einarbeitungsphase befindet. Da wir da schon gute Erfahrungen gemacht hatten, hatten wir kein Problem damit, dass sie dabei war (ihren Namen habe ich leider vergessen).
Zuerst haben wir uns die aktuelle Zeichnung angeschaut und haben den Grundriss besprochen.

Sonntag, 27. Januar 2013

Der bisherige Weg zur Finanzierung

Da wir ein KfW55-Haus bauen werden, war für uns von Anfang an klar, dass wir auf jeden Fall mit den beiden Bausteinen der KfW finanzieren werden (Energieeffizient Bauen und Wohneigentum).
Bei beiden bekommt man maximal 50.000€ Kreditsumme, die Zinssätze sind aber unterschiedlich und bei einem ist auch keine Sondertilgung möglich.
Aber wie sollte nun das Komplettpaket aussehen?
In der frühen Planungsphase haben wir unseren MLP-Berater in Hannover aufgesucht, um erstmal abzustecken, ob unser Hausbauprojekt überhaupt in unseren finanziellen Möglichkeiten liegt. Das Ergebnis: Es wird eng, aber es geht.
Dann hatten wir das Thema etwas schleifen lassen, weil uns die Planung am Haus selber wichtiger war.
Von Bekannten (schöne Grüße nach Petershagen!) haben wir dann noch den Tipp bekommen, dass wir uns unbedingt auch ein Angebot von Frieling Finanz machen lassen sollten. Das wollten wir ursprünglich nicht, da wir dachten, dass es sinnvoller ist, wenn man seinen gesamten Finanzkram aus einer Hand hat. Aber dann dachten wir, dass es doch einen Versuch wert ist.
Und das war es dann auch. Unser Berater, Herr A., hat uns ein recht interessantes Angebot gemacht und zwar würde der Hauptkredit über einen sogenannten Zinsgaranten laufen. D.h. wir wissen bereits jetzt, wann wir wieviel zu bezahlen haben und zwar bis zum Ende der Laufzeit. Das hat uns natürlich sehr gut gefallen. Denn bei einem "normalen" Annuitätendarlehen braucht man nach der Zinsbindungsfrist ein Anschlussdarlehen und es weiß heute niemand, wie hoch die Zinsen dann sein werden. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen nicht so niedrig bleiben werden.
Mit diesem Angebot sind wir dann wieder zu unserem MLP-Berater. Der hat sich dann richtig geärgert, dass er nicht auf die Idee gekommen ist, uns sowas anzubieten. Aber er hat dann auch gesagt, dass der Vorteil bei dieser Finanzierungsart (geht über einen Kredit und einen Bausparvertrag) beim Vermittler darin liegt, dass er eine höhere Provision einstreicht. Der Nachteil für uns ist, dass wir mehr Zinsen zahlen müssen, da in der ersten Hälfte der Kredit nicht getilgt wird (da werden nur die Kreditzinsen bezahlt und in den Bausparvertrag eingezahlt). Für uns überwiegt allerding der Vorteil der Zinssicherheit.
Der MLP-Berater war dann allerdings noch der Meinung, dass der Berater von Frieling den Beleihungsauslauf zu hoch angesetzt hätte und damit der Zinssatz nicht gehalten werden könnte.
Das haben wir dann wieder mit Herrn A. besprochen und er war der Meinung, dass er das so schon hinbekommen würde.
Nach einigem Abwägen und Gesprächen haben wir uns dann doch für die günstigere Frieling-Variante entschieden, da es uns auch noch vorteilhaft erschien, dass Frieling und Viebrock so eng zusammenarbeiten.
Bei MLP müssten wir uns um vieles selber kümmern und dazu fehlt uns dann einfach die Zeit und noch mehr die Lust.
Wie es dann weiter ging habt ihr ja schon im vorherigen Post gelesen.

Freitag, 25. Januar 2013

Warten...

Sven hat dann gestern beim Notar und bei der Sparkasse (Besitzerin des Grundstücks) angerufen (ich telefoniere so ungern von der Firma aus). Die Zusammenlegung ist Bestandteil des Vertrags und wird erst dann beantragt, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Die Zusammenlegung selber dauert dann wohl ca. 2 Wochen. Puh. Ich hoffe, das klappt alles noch rechtzeitig. Schließlich wollen wir den Baubeginn nicht verschieben.

Dann haben wir die neuen Anträge für die Finanzierung abgeschickt.
Es kam dann noch ein Formular dazu und zwar braucht man für die KfW eine Bestätigung, dass das Haus auch wirklich ein Haus im Sinne des energiesparenden Bauens ist.
Viebrock hat dieses 5-seitige Formular auch bereits erstellt und wir brauchten es nur noch unterschreiben. Ist schon ein bisschen drollig, da dort steht, dass man versichert, dass die Angaben vollständig und korrekt sind. Wie soll ich denn bitte kontollieren, wieviel Qubikmeter umbauter Raum vorhanden ist oder wie groß der voraussichtliche Primärenergieverbrauch sein wird? Ich versuche ja schon viel zu kontrollieren, aber sowas kann ich doch gar nicht überprüfen.
Aber es machte mich stutzig, dass im Kapitel "Heizung und Lüftung" kein Kreuzchen bei dem Punkt "Lüftungsanlage, Gebäudedichtigkeitstest und Wärmerückgewinnung" war.
So hat Sven heute wieder beim Finanzierer angerufen und hat nachgefragt, aber der sagte, dass er von Technik keine Ahnung hat. (Meines Erachtens nach hätte er ja mal in anderen Anträgen von Viebrock gucken können, ob das da irgendwo mal angekreuzt wurde.)
Daraufhin hat Sven dann bei Herrn B., unseren Berater bei Viebrock angerufen und ihn gefragt. Aber auch der konnte sich das nicht erklären, meinte aber, dass das ja auch erst vorläufig sei für die KfW. Z.B. könnte sich auch unser errechneter Energieverbrauch noch deutlich verbessern.
Da frag ich mich, was so ein Papier überhaupt für einen Wert hat.
Nun gut, wir haben unterschrieben, schließlich wollen wir das Geld von der KfW.
Nun heißt es warten, dass die Finanzierung schnell geklärt wird, damit diese und damit der Grundstückskauf endlich fertig werden.
Da wir nächsten Donnerstag (also am 31. Januar) unsere Bemusterung haben, könnten wir es auch gleich kombinieren, dass wir die Finanzierung dann endgültig unter Dach und Fach bekommen. Drückt bitte die Daumen, dass das klappt.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Doch alles gut, und wieder der nächste Haken...

Im Grundstückskaufvertrag ist doch alles in Ordnung. Unser Berater hatte die Information aus einer anderen Abteilung bekommen und ungeprüft weitergegeben. Und in dieser anderen Abteilung hat wohl jemand nicht so genau gelesen.

Jetzt gibt es aber ein kleines "Problem" bei der Finanzierung. Ende letzter Woche hat die KfW für das Wohneigentumsprogramm die Zinsen um 0,25%-Punkte erhöht. Daraus ergibt sich, dass eine andere Finanzierung für uns interessanter sein könnte. Das werden wir mal durchrechnen.
Allerdings ist es wirklich so, dass der Kaufvertrag erst mit Sicherung der Finanzierung unterschrieben werden sollte. Aber um die Bauanzeige "loszuwerden", braucht Viebrock die eine laufende Nummer im Grundbuch. Es könnte nun also zeitlich knapp werden... (Kauf des Grundstücks -> Zusammenlegung der beiden Flurstücke -> Bauanzeige stellen -> Baugenehmigung -> Baubeginn)
Ich denke, ich werde morgen mal beim Notar anrufen und fragen, wie lange wohl die Zusammenlegung der beiden Flurstücke beim Grundbuchamt dauern mag und ob das schon bereits gestartet werden kann.

Sonntag, 20. Januar 2013

Servicetermin

Es geht Schlag auf Schlag.
Bereits zwei Tage nach dem Bemusterungsseminar (Samstag) folgte am Montag unser Servicetermin.
Der Servicetermin ist der letzte offizielle Termin mit dem Verkaufsberater, bei dem z.B. die Lage des Hauses auf dem Grundstück, der Grundriss und das äußere Erscheinungsbild festgelegt wird.
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es geschneit, so sind wir vorsichtshalber ein Viertelstunde früher losgefahren. Doch leider haben wir einen richtig fiesen Stau erwischt, so dass wir zu unserem Termin dann doch noch über eine halbe Stunde zu spät kamen (für mich (Susi) ein absoluter Albtraum).
Der Termin selber lief dann aber doch sehr gut. Wir wurden z.B. auch gefragt, ob wir einen Bauntrag stellen möchten, oder (das sei in unserem Fall möglich) eine Bauanzeige. Eine Bauanzeige kommt etwas günstiger und geht schneller, also haben wir uns dafür entschieden. (Mir war zu dem Zeitpunkt nicht klar, was das noch für Konsequenzen haben kann, nämlich dass wir dafür haftbar gemacht werden können, wenn wir uns nicht an den Bebauungsplan halten. Ansonsten ist das Bauamt dafür zuständig, wenn die dem Bauantrag zugestimmt haben. Da wir uns aber an den Bebauungsplan halten werden, sehe ich da nicht so das Problem.)
Auch gab es wieder ein Mittagessen frei (diesmal qualitativ und im Service um Längen besser als am Samstag). Nach dem Mittag wurde uns noch das GSA-Angebot gegeben (das überraschenderweise noch mal 600€ günstiger war, als vorher telefonisch angekündigt) und wir haben das aktualisierte Haus-Angebot erhalten.
Danach hatten wir noch ein wenig Zeit, ehe wir noch ein Finanzierungsgespräch bei Frieling hatten.
Aber das Thema Finanzierung müssen wir noch in einem anderen Post behandeln.