Donnerstag, 12. September 2013

Fotos

Wie vorher versprochen, reiche ich hiermit die Fotos nach.
Tapeten rund ums Küchenfenster
Da hier nur Hochschränke bzw. Hängeschränke sind, brauchen wir nicht so viel zu tapezieren
Fertig tapezierte Küche
Holzbordüre rund ums Küchenfenster (soll etwas an Fachwerk erinnern und die Steinoptik "aufbrechen")
Rechts Küche, Mitte Verlängerung vom Tresen (dort kommt das Aquarium hin) und links Ess-/Wohnzimmer
Lange Wohnzimmerwand
Es folgt: Tapezieren für Anfänger in wenigen Schritten erklärt ;-)
Wand an Kante zur Decke vorsichtig mit einem Pinsel einkleistern
Wand auf Tapetenbahnbreite einkleistern
Auch bis zum Boden
Vorher zugeschnittene und verkehrt herum aufgerollte Tapete am richtigen Muster ansetzen
Passen die Übergänge?
Blasen mit einem Spachtel rausschieben
Überschüssigen Kleister abwischen
Überstehende Tapete an Deckenkante mit einem scharfen Cutter und Lineal abschneiden
Streifen lässt sich leicht abziehen
Und dann ist alles super!
Andere kuscheln lieber mit der Wand... ;-)
Sonntag Abend hatten wir einen phantastischen Sonnenuntergang
Am Montag 20 Pakete Laminat für Küche und Wohnzimmer gekauft...
... und natürlich Wohnzimmer weiter tapeziert
Am Dienstag Trittschalldämmung gekauft
Der Gala-Bauer war auch fleißig
Übergang von Carport/Schuppen zur Terrasse
Terrasse mit ebenen Zugang
Bei strömenden Regen Pflasterarbeiten. Auch kein Spaß.
Trotzdem war Dienstag fast alles fertig. Fehlt nur noch abrütteln und Fugensand einschlämmen.
Im Garten müssen wir wohl noch viel Erde aufschütten.
Grenzen wurden sehr genau eingehalten
Unsere neusten Errungenschaften: zwei Außenlampen (links mit Hausnummer) mit Bewegungs- und Dämmerungssensoren. Außerdem unser Briefkasten, der seit fast einem Jahr im Keller lag.

Mittwoch, 11. September 2013

Wir leben noch!

Nach längerer Internet-Abstinenz will ich nun mal in Kurzform berichten, was so in der letzten Woche passiert ist.
Das Wohnzimmer ist von uns nun komplett tapeziert und gestrichen!
Wobei ich letzten Donnerstag einen ziemlichen Tiefpunkt erreicht hatte und den Tränen nahe war. Irgendwie hatte ich mir das alles schneller vorgestellt und als wir am Donnerstag anfingen, die Decke zu streichen und bei etwa einem Drittel der Tapetenbahnen sich plötzlich die Kanten lösten und die Tapeten durch hingen und ich mir partout nicht erklären konnte, wieso das so ist und was wir dagegen machen könnten, brauchte ich erstmal eine kleine Auszeit. So habe ich in der Ankleide die Kanten mit Acryl ausgespritzt.
In der Zwischenzeit hatte Sven die Tapeten im Wohnzimmer wieder mit Kleister an die Decke gebracht und es sah halbwegs vernünftig aus. Am Freitag gab es dann den zweiten Anstrich. Sieht vielleicht nicht perfekt aus, aber wir sind zufrieden.
Die restlichen Tage haben wir dann mit Tapezieren der Wände verbracht. Das ist nicht ganz so einfach, wenn man Tapeten mit Rapport hat und man ständig darauf achten muss, dass das Muster auch wirklich passt.
Hier nun einige Fotos von der Aktion. Bitte nicht von den vielen Steinen an den Wänden erschlagen lassen. Wenn Möbel davor stehen, wird das längst nicht mehr so schlimm wirken. Außerdem haben wir uns entschieden, dass wir noch viel mehr mit der (sündhaft teuren) Holzbordüre arbeiten wollen. Die ist bestellt.
*Hüstel* Ich merke gerade, dass die Fotos nur bis einschließlich Freitag sind, die ich Euch zeigen kann. Sorry, da muss ich wieder nachreichen.
Sven beim Grundieren in  der Küche
Susi beim Grundieren der Decke im Wohnzimmer
Abgeklebtes Küchenfenster (und frisch grundierte Wände)
Unsere vorübergehende Schlafstatt
Unser Material-, Werkzeug- und Mülllager
Sven beim Glattstreichen einer Acrylfuge im Schlafzimmer
Schlagschnur (mit Farbe), ein teures aber sehr nützliches Werkzeug beim Tapezieren, um gerade Linien zu markieren
Ich habe wirklich alle Kanten der Tapete fest angedrückt
Hälfte der Decke ist fertig tapeziert

Sven war beim Abschneiden der Kanten wesentlich geschickter als ich
Puh, endlich Decke fertig tapeziert...

... und weiter geht's mit dem Streichen
So sah ich danach aus


Erste Wandtapete (davor kommt unser Ess-/Arbeitstresen der Küche)

Erste Tapetenbahn in der Küche

Wenn sich nun einer fragt, wieso wir in einer Woche nicht mehr geschafft haben, dem sei auch noch erklärt, dass wir noch ein paar "Nebenkriegsschauplätze" haben. So haben wir zum Beispiel eine Photovoltaikanlage bestellt, die hoffentlich auch bald kommt, damit die noch im September ans Netz geht. Außerdem hatten wir letzten Freitag Nachmittag mehrere Wohnungsbesichtigungen von potentiellen Nachmietern unserer jetzigen Wohnung.
Am Montag haben wir auch noch das Laminat für Küche/Wohnzimmer sowie unseren Badezimmerspiegel gekauft. Am Dienstag haben wir Trittschalldämmung und Außenlampen (eine mit Hausnummer) gekauft. Und heute haben wir diese Lampen angebracht und auch den Spiegel, den wir danach wieder abgebaut haben, weil er einen Verarbeitungsfehler im Lichtbereich hatte. Wir konnten ihn aber zum Glück ohne Probleme umtauschen. Nur mussten wir dafür wieder ca. 50km in die eine Richtung und 50km wieder zurück fahren. Das kostet einfach Zeit.

Aber das tollste, was in den letzten 1,5 Wochen passiert ist, ist das, was unser Gala-Bauer geleistet hat. Die Drainage und die komplette Pflasterung ist fertig! Da würde ich gerne wieder Bilder sprechen lassen, aber ähnliches Problem wie oben... Fotos enden am Freitag, den 7. September.
GaLa-Bauer rückt mit viel Equipment an

Drainagerohr
Viel Sand in der Einfahrt
Und der Berg noch mal von der anderen Seite
Wird dann alles mit dem kleinen Bagger verteilt
Und das Drainagerohr verschwindet unter einer Schicht Kies
Das wird mal die Zuwegung zur Haustür
Sieht richtig nach Arbeit aus
Weil es so schön ist, noch mal die Zuwegung

Fertige Traufkante auf der Westseite

Das wird mal unsere Terrasse
Unglaublich teure Abflussrinne für "vor die Terrassentür"
Schotter in der Einfahrt verteilt (hier vor der HWR-Tür)
Einbau der Entwässerungsrinne


Dienstag, 3. September 2013

Kleines Update

Die Zeit der Eigenleistungen hat begonnen, deswegen gibt es jetzt erstmal nur einen kleinen Überblick, was bisher passiert ist.
Am Samstag, den ersten Tag der Eigenleistungen, haben wir am Haus erstmal gar nichts gemacht. Das lag aber nicht daran, dass wir keine Lust hatten, sondern weil wir den Samstag noch mal für eine Baumarkt-Tour genutzt haben, da das am Sonntag ja nur schwer möglich ist.
Jetzt fragt man sich natürlich: Schon wieder in den Baumarkt? Ja, und das hat einen ganz simplen Grund. Wir hatten uns schon kurz nach Vertragsabschluss letzten Jahres ein Notizbuch zugelegt, wo alles aufgeschrieben wurde, was irgendwie mit Hausbau zu tun hat. Sei es Fragen, Preise und Artikelnummern von Dingen, die wir im Baumarkt entdeckt haben oder sonstige Dinge, die uns so eingefallen sind.
Dieses Notizbuch hat uns stets treu begleitet und hat uns sehr wertvolle Dienste geleistet. Aber nun ist es plötzlich weg! Wir wissen nicht, wo es sein könnte. Vermutlich haben wir es irgendwo liegen gelassen, aber wir wissen nicht wo.
Und deswegen mussten wir leider noch mal los, um die Preise, die wir schon längst hatten, noch mal zusammen zu suchen.
Bei der Gelegenheit haben wir uns einen kleinen Ständer für Toilettenpapier und -bürste zugelegt.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir dann zum ersten Mal im Haus geschlafen. Svens ehemaliges Bett, was nun als Gästebett dienen soll, ist derzeit bei einer Freundin im Keller eingelagert (vielen lieben Dank dafür!). Und für dieses Bett hatten wir uns eine neue Matratze gekauft und auf dieser haben wir die Nacht verbracht. Mir tat der Rücken weh, mir war warm und ich habe wirklich schlecht geschlafen, aber es war die erste Nacht im Haus!

Am Sonntag ging es dann in Wohnzimmer/Küche los mit den wirklichen Arbeiten.
Zuerst haben wir den Schaum unten an den Wänden abgeschnitten, dann haben wir alle Steckdosen mit Folie abgeklebt und gleiches haben wir mit den Fenstern und Türen gemacht (da ist diese Folie von Tesa mit integriertem Klebeband absolut zu empfehlen!). Dann haben wir alle Dellen in den Wänden und in der Decke gespachtelt und alle vorstehenden Kanten und Rauhigkeiten abgeschliffen (macht keinen Spaß).
Und dann kam der Tiefgrund... Wir hatten schon zuvor Druckflaschen für den Garten besorgt, in die wir den Teifgrund umgefüllt haben und dann ging es los. In unglaublichen 10 Minuten waren die Wände komplett eingesprüht, dann gab es noch ein bisschen was für die Decke und dann stellten wir fest, dass die zwei Kanister noch nicht mal für diese Fläche reichten. Ca. 8m² fehlten. Grumpf.
Vorsichtig mit dem Tiefgrund! Das Zeug klebt wie sau und lässt sich auch nicht einfach mit Seife abwaschen.

Um ständige Fahrten zu vermeiden, haben wir uns entschieden, dass wir nun weiterhin im Haus übernachten werden, was wir auch gleich von Sonntag auf Montag gemacht haben. Die Nacht war dann schon deutlich besser. Alles eine Frage der Gewöhnung.

Am Montag ging es dann nach einem Abstecher zum Abfallverband, um gelbe Säcke und Abfallsäcke zu besorgen, gleich wieder in den Baumarkt. Diesmal waren wir nicht kleinlich und haben gleich 12 Kanister Tiefgrund besorgt. Wieder im Haus angekommen, sollte das Wohnzimmer auch gleich die zweite Kur bekommen. Ich kann es mir nicht erklären, aber in dem einen Kanister vom Sonntag war noch Tiefgrund drin... Wir hätten am Sonntag die Decke fertig machen können. Vielleicht waren wir einfach zu müde.
Auf alle Fälle hat das Wohnzimmer nun die zweite Schicht an Grundierung bekommen. Ob es überhaupt nötig war, können wir gar nicht sagen. Wir haben da keine Erfahrungswerte.
Nach einem Mittagessen im Asia-Imbiss haben wir in der Wohnung geduscht, noch weitere Sachen geholt und waren noch kurz Lebensmittel einkaufen.
Wieder im Haus haben wir das Schlafzimmer umquartiert in Kind 1, um im Schlafzimmer und Ankleide mit den Vorbereitungen zu beginnen. Zuerst wieder den Schaum abgeschnitten, und dann die Fugen bzw. Spalte an den Stoßstellen zwischen den Trockenbauplatten mit Acryl ausgespritzt. Im Schlafzimmer ging das gut, in der Ankleide hat der Spachtler relativ schlecht gearbeitet, dass wir irgendwann spät Abends entnervt aufgehört haben. Außerdem mussten wir feststellen, dass irgendjemand Gefallen an unseren Acryl-Kartuschen gefunden hatte. Von den fünf Stück waren nur noch zwei da. Natürlich wissen wir nicht, wer von den Viebrock-Gewerken es war, aber es soll an alle anderen zukünftigen Bauherren die Warnung sein, dass man besser keine bzw. möglichst wenig Sachen im Haus lassen sollte.

Die Nacht war relativ kurz, denn für Dienstag Morgen hatte sich der GaLa-Bauer angekündigt. Die Pflaster- und Drainage-Arbeiten sollten schon losgehen. Eigentlich waren wir für 8 Uhr verabredet, aber bereits um 7:20Uhr wurde der Bagger vom Anhänger abgeladen. Brr...
Nach einer kleinen Lagebesprechung, wie was nun zu machen ist, hat der Mitarbeiter mit dem Azubi auch gleich losgelegt, während wir erstmal eine Kleinigkeit gefrühstückt haben.
Nach einem kurzen Baumarkt-Besuch (es wird nicht der letzte gewesen sein) bei dem wir uns einen Duschvorhang als vorrübergehende Lösung zugelegt haben, haben wir dann im Wohnzimmer mit dem Tapezieren der Decke begonnen. Wir haben das noch nie gemacht, aber mir der Vlies-Rauhfaser geht es doch ganz gut. Nur irgendwie sind wir noch erschreckend langsam. Für eine Bahn von einer Länge von ca. 2,70m haben wir immer eine halbe Stunde benötigt. Nach vier Bahnen gab es Mittag, diesmal Döner. (Mir ist jetzt noch grummelig im Bauch.) Am Nachmittag haben wir noch sechs Bahnen geschafft.
Ich hatte mir das alles schneller vorgestellt, aber fürs erste Mal können wir mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein. Morgen kommen dann die restlichen 10 Bahnen dran. Uff. Hoffentlich schaffen wir das zeitlich, denn morgens will ein Mitarbeiter eines Subunternehmers kommen, der uns endlich eine Telefondose setzt und am späteren Nachmittag sind wir ab 17 Uhr zum nächsten Richtfest im Baugebiet eingeladen.
Man kommt ja zu nichts... ;-)
Fotos werde ich noch nachreichen. Dafür ist jetzt keine Zeit. Sorry.
Bis zum nächsten Mal!