Montag, 20. April 2015

Was für ein aufregender Tag!

Heute hieß es - trotz Urlaub - früh raus aus den Federn, denn wir wollen ja noch mehr Erde haben.
Also hat Sven gleich heute Morgen um 7 Uhr angerufen.
Leider war aber der ganze Stress umsonst, da heute keine Kapazität frei wäre. Sie melden sich wieder, wenn wieder was lieferbar ist.
Nun war natürlich die Enttäuschung groß, denn so können wir nichts machen.
Also habe ich gegen 8 Uhr beim Bagger-Vermieter angerufen und ihm mitgeteilt, dass wir heute keine Erde bekommen und wir den Bagger erstmal nicht weiter gebrauchen können.
Er wollte ihn dann weg holen.
Ich bin draufhin schnell zur Sparkasse gefahren, um Geld zu holen, damit wir gleich bezahlen können. Und als ich wieder kam, war er schon da und war dabei, den Bagger wieder auf zu laden.
Eine Viertelstunde später (ich war gerade am telefonieren) fielen uns fast die Augen aus! Da fuhr der Trecker vor und hat die nächste Fuhre Erde gebracht. Wie bitte?! Das sollte doch heute nicht gehen!?
Der Fahrer erklärte, dass er immer mal was bringen wird, wenn gerade Leerlauf ist. Wir haben ihm erklärt, wo was hin soll, da wir noch los wollten, um Rasenkantensteine und Ausgleichsring(e) für den Regenwasserschacht zu besorgen.
Und während wir uns noch klar werden wollten, wieviele Kantensteine wir denn benötigen, klingelte das Telefon und die Dame der "Erdliefer-Firma" war dran, um uns zu erklären, dass sie uns immer mal dazwischen schieben würden. Ach!?! Haben wir gar nicht bemerkt... ;-)
Der erste von drei weiteren Haufen

Beim Hagebaumarkt waren Rasenkantensteine gerade im Angebot. Aber wie das manchmal so ist, die waren nicht geliefert worden und waren jetzt natürlich ausverkauft. Sie sollen aber im Laufe der Woche noch mal wieder rein kommen.
Einen Ausgleichsring für den Regenwasserschacht haben wir in der letzten Ecke hinter dem Tor vor dem Zaun noch gefunden. Aber kein Mensch wusste, wie die Artikelnummer dafür ist und wahrscheinlich ist das auch kein echter Ausgleichsring, da er eine Abschrägung hat. Ist uns aber egal, Hauptsache es passt bei uns übereinander.
Wir haben den Ring für schnuckelige 6,30 € bekommen. Da sagt man nicht nein.
Wieder zu Hause, haben wir den dann auch gleich verbaut.
Nun ist auch der Regenwasserschacht auf richtiger Höhe

Am Nachmittag kam der Trecker noch zweimal und hat Erde gebracht. Leider konnte er im Vorgarten nichts absetzen, da vor unserem Grundstück der Straßenentwässerungsgraben verläuft. Dadurch liegen jetzt beide Haufen an der Hausseite und wir müssen sie "nur" noch entsprechend verteilen. Wenn wir denn wieder einen Bagger haben...
Zwei weitere Haufen an der Hausseite

Sonntag, 19. April 2015

"Rasenmäher und Frauen verleiht man nicht."

Bevor ich das Zitat der Überschrift erkläre, will ich erstmal davon berichten, was die letzten Tage bei uns so passiert ist.
Wie mit der Firma, die uns die Muttererde liefern soll, abgesprochen, hat Sven am Mittwoch angerufen und wollte für Freitag ca. 70m³ Mutterboden bestellen. Da sagt die Frau am anderen Ende doch glatt, dass gerade kurz vorher ein Stammkunde Erde bestellt hätte und dass das jetzt nicht mehr ginge.
Wie bitte?!? Wir haben doch schon letzte Woche angerufen und da sagten die, dass wir nur zwei Tage vorher anrufen sollten. Sven hat der Dame auch noch auseinander gesetzt, dass wir nun extra dafür frei genommen haben und einen Bagger gemietet haben.
Plan war eigentlich, dass wir den Bagger um 8 Uhr holen und nach Einweisung und ersten Übungen mit Versetzen des Sandhaufens die erste Lieferung des Mutterbodens um 10 Uhr starten sollte.
Nun sollten wir immer abwechselnd mit dem anderen Kunden beliefert werden und zwar ab 7:30 Uhr.
Uff.
Um 7:16Uhr erhielten wir einen Anruf vom Verleiher des Baggers, dass er um 8 Uhr nicht da sei, da er zum Zahnarzt müsse und erst gegen 9 Uhr wieder zurück ist. Er habe aber den Bagger rausgestellt und wir könnten ihn uns da wegholen.
Ohne Einweisung wollte ich den Bagger aber nicht einfach so holen.
So bin ich also gegen 9 Uhr rüber gegangen (ist nur 5-10 Minuten zu Fuß von hier aus) und habe den Bagger schön vertäut auf einem Anhänger stehen sehen. Mein Auto ist aber nicht zugelassen, derartige Lasten zu ziehen. Und wie ich schon sagte - ohne Einweisung nehme ich mir da auch nichts weg.
Also habe ich beim Wohnhaus geklingelt und habe der Ehefrau erklärt, dass ich den Bagger so nicht weghole und sie bitte ihrem Mann ausrichten möge, dass er sich melden soll, sobald er vom Zahnarzt zurück ist.
Kaum war ich wieder zurück bei unserer Baustelle (mittlerweile lagen schon zwei jeweils 13m³ umfassende Haufen Erde im Garten), klingelte mein Handy.
"Wollen Sie sich nicht mal den Bagger abholen??"
Hmpfff.
Nach einem klärenden Gespräch war der Vermieter aber so nett und hat uns sogar den Bagger gebracht. Dann gab es auch eine Einweisung und schon ging das fröhliche Schaufeln los.
Zuerst habe ich den Sandhaufen abgetragen und in dem Bereich, der hinter dem Schuppen noch mit Terrassenplatten ausgelegt werden sollte, wieder aufgefüllt.
Danach ging es daran, die Haufen Muttererde zu verteilen. Im Laufe der Zeit hatten wir nun 5 solcher Haufen liegen und ich bekam es mit der Angst zu tun, ob wir das jemals verteilt bekommen.
Bei den 5 Haufen haben wir es bewenden lassen (das waren dann 65m³).
Nachdem ich 2,5 Stunden gebaggert habe, war ich so durchgefroren (die Sonne hat sich rar gemacht und es waren sehr windige 8°C), dass Sven für eine Stunde noch übernommen hat und nach der Mittagspause auch weiter gemacht hat. Er schien auch wesentlich mehr Talent beim Bedienen des Baggers zu haben als ich. Und somit hatte er auch mehr Spaß. Ok, es kam auch die Sonne raus, was noch mal um so schöner dann ist.
Ich habe in der Zwischenzeit mit der Harke die Erde entlang der Terrasse fein verteilt, weil man dort mit dem Bagger schlecht rankommt. Außerdem habe ich immer wieder Steine und Abfälle aus der Erde sortiert.
Zwar sollte es sich um gesiebten Mutterboden handeln, aber ab und zu muss was am Filter vorbei gefallen sein. Neben Fliesen- und Klinkerresten, Tonscherben, Glasscherben, Plastikmüll jeglicher Art, einem mittlerweile fast versteinertem Quietschetier für Hunde, ein Stück Seil, ein langes Stück Eisendraht, vereinzelten Grassoden, kleinen Ästchen und Wurzeln, war das größte Stück ein größerer Baumstumpf. Keine Ahnung, wie der da hineingeraten konnte.
Gegen 19:30 Uhr war die Erde soweit grob verteilt, dass gerne die nächste Fuhre geliefert werden könnte. Leider wird aber Samstag nicht geliefert. Also müssen wir bis Montag warten und hoffen, dass gleich wieder geliefert werden kann.
Und dies sind die Bilder des Tages:
Es ist 7:30 Uhr. Die erste Fuhre Erde ist da und...
... wird gleich abgeladen.
Kurze Zeit später haben wir schon zwei Hügel im Garten stehen.
Aber erst muss der Sandhaufen weg.
Später übernimmt Sven.
Die erste kleine Ecke ist schon etwas platter.
Kraterlandschaft nach Tag 1 (1)
Kraterlandschaft nach Tag 1 (2)
Kraterlandschaft nach Tag 1 (3)
Kraterlandschaft nach Tag 1 (4)
Kraterlandschaft nach Tag 1 (5)
Gesammelter Müll
Baumstumpf
Mama-und Baby-Bagger


Samstag wollte der Vermieter des Baggers noch mal vorbei kommen, um das Gelenk der Baggerschaufel zu schmieren und ggf. den Bagger aufzutanken.
Als er dann aber unsere Kraterlandschaft sah, war er der Meinung, dass das aber besser ginge! Und schwupp - saß er auf dem Bagger und hat uns die Erde noch mal ordentlich abgezogen.
Dann bot er auch noch an, dass er Montag Abend auch noch mit einem Teleskop-Lader kommen könnte, um die restliche Erde glatt zu ziehen und dann würde er auch noch mit einer Fräse drüber gehen. Das dauert nur eine halbe Stunde und dann sei alles schön glatt.
Das Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen.
Während er noch dabei war, wenigstens ein bissen Ebnung hineinzubekommen, klingelte ständig sein Handy. Er und seine Gerätschaften sind wohl sehr gefragt. Aber auf die Anfrage eines Kunden, ob er auch Rasenmäher vermiete, gab es dann die bereits oben erwähnte Aussage: "Rasenmäher und Frauen verleiht man nicht." Fand ich lustig. :-)=)
Ist schon viel ebener
Einige Unebenheiten müssen aber noch raus.
An diesem Ende fehlt noch Erde, deswegen lohnt sich eine Einebnung noch nicht.

Da es nun für uns erstmal im Garten nichts mehr zu tun gab, machten wir uns auf den Weg zum Hagebaumarkt, weil wir ja noch Ausgleichsringe benötigen für die Wasserschächte im Vorgarten. Als sich aber bereits die Autos auf der Straße stauten, weil sie nicht mehr auf den Parkplatz des Baumarktes passten, sind wir weiter nach Garbsen zu Hornbach gefahren. Der Laden ist schon ziemlich groß, aber wie sich herausstellte, haben sie keine Betonringe.
Der nächste Anlaufpunkt war ein regionaler Baustoffhändler. Der hatte immerhin die Ringe für den Schmutzwasserschacht, aber der Computer spuckte als Lagerbestand für die Ringe für den Regenwasserschacht eine -1 aus. Hmm...
Also haben wir nur die Ringe für den Abwasserschacht mitgenommen.
Die haben wir dann auch noch am späteren Nachmittag verbaut, was zum Glück mal besser ging, als erwartet.
Schachtdeckel mit Rand entfernt...
... und seitlich gelagert.
Die zwei Ringe sind schnell drauf gelegt.
Dann die Ringe mit Erde seitlich stabilisiert.
Und wieder den Deckel drauf

Nun hoffen wir auf die nächste Lieferung an Erde und wir werden dann noch mal unser Glück beim Hagebau am Montag probieren.

Dienstag, 14. April 2015

Die ersten Gartenarbeiten

Kaum zu glauben! Aber heute steht bereits der erste Radlader bei uns im Garten und verteilt den Sandhaufen.
Nun ja, in Wirklichkeit waren die Kinder der Nachbarn nach langer Zeit mal wieder da und haben auf unserem Sandhaufen gespielt. Viel Gelegenheit haben sie nicht mehr dazu, denn Freitag soll es ja rund gehen und endlich Erde kommen. *Froi, froi, froi*

Sonntag, 12. April 2015

Ungeduld

Die Sonne kommt raus, in allen Gärten in der Nachbarschaft wird gebuddelt, gepflanzt und es grünt und blüht. Und wir sitzen hier und haben nur eine tolle Fläche mit viel Unkraut. :-(
Und da sollen wir noch zwei Wochen warten, ehe wir überhaupt erfahren, wer denn die Erdarbeiten an der B65 machen wird?!?
Nein, so können wir das nicht lassen. Also haben wir geschaut, was an den Baggern dran steht, die dort bereits tätig sind und haben an die Firma eine Mail geschickt mit der Frage, ob da nicht vielleicht jetzt schon Erde übrig ist. --> Keine Antwort.
Zur gleichen Zeit habe ich noch an zwei regionale Hausbau-Unternehmen Mails geschickt und dort angefragt, ob sie vielleicht Hausprojekte haben, bei denen Erdaushub übrig ist.
Bei dem einen Unternehmen --> keine Antwort. Bei dem anderen gab es nach einer Woche einen Anruf, dass es derzeit nichts gäbe, er sich aber in 3-4 Wochen noch mal melden würde.
Pfffff....
Das ist zwar nett, aber uns eigentlich zu spät.
Nur gehen uns allmählich die Alternativen aus.

Durch Zufall habe ich neulich auf dem Weg zur Arbeit einen LKW einer Firma gesehen, die Sand und Mörtel liefern. Auf deren Homepage habe ich dann gesehen, dass sie auch Muttererde liefern.
Daraufhin habe ich dort angefragt und schon am nächsten Tag ein Angebot erhalten. Und was soll ich sagen: Das ist mal deutlich günstiger als das, was wir sonst so bisher angeboten bekommen haben.
Da ich nächstes Wochenende ein langes Wochenende habe (die Überstunden müssen endlich weniger werden), haben wir beschlossen, dass wir dann die Arbeit in Angriff nehmen werden. Wir haben einen Mini-Bagger reserviert und werden die ersten Lieferungen für Freitag bestellen. Bei der ersten Fuhre werden wir mit dem Fahrer auch klären, ob die mit einem großen LKW ans Grundstück kommen, oder ob wir beim kleinen bleiben müssen. Macht 1,20€ Unterschied pro m³ und das summiert sich bei der Menge ganz schnell. Es lässt sich im Moment sehr schwer abschätzen wie viel m³ wir brauchen. Wir tippen so auf 100m³.
Diese Brachfläche muss ca. 30-50cm aufgefüllt werden
Der Sandhaufen muss noch verteilt werden
Da heute das Wetter so toll war, habe ich mit ein paar vorbereitenden Arbeiten begonnen. Z.B. habe ich die beiden Schächte im Vorgarten genauer unter die Lupe genommen. Denn da benötigen wir noch Ausgleichsringe, weil alles höher kommen wird. Der Schmutzwasserschachtdeckel (tolles langes Wort!) muss ca. 20cm höher, der Regenwasserschachtdeckel ca. 12cm. Mal schauen, dass wir da die richtigen Ringe irgendwo bekommen.
Regenwasserschacht
Abwasserschacht

Wir haben dabei auch festgestellt, dass der oberste Ring des Schmutzwasserschachts leicht verrutscht ist. Vorbereitend habe ich ihn schon mal freigelegt. Dann geht es schneller, wenn wir den passenden Ring haben.
Oberster Ring des Schachts ist leicht nach rechts verrutscht

Im Regenwasserschacht ist ein Filter eingebaut. Den habe ich geleert und sauber gemacht. Wer hätte gedacht, dass das mal ein helles Gitter war?
Vor dem Säubern war alles schwarz


Außerdem haben wir uns über die weitere Gestaltung des Gartens Gedanken gemacht. Kaum zu glauben, was einem für Ideen kommen, die man doch wieder verwirft und nachher macht es wahrscheinlich wieder ganz anders.
Auf jeden Fall wollen wir den Bereich hinter dem Carport-Schuppen mit den Terrassenplatten befestigen, die wir bereits Ende Januar besorgt hatten. Darauf soll dann ein IBC zum Sammeln von Regenwasser vom Carport-Dach angeschlossen werden.
Heute haben wir dann mal den Bereich grob markiert, denn da werden wir ja keinen Mutterboden anfüllen.
Abgesteckter und markierter Bereich

Direkt an diese Fläche anschließend soll ein Hochbeet entstehen. Dessen Größe haben wir mit den OSB-Platten markiert. Irgendwie kam uns das dann ganz schön klein und mickrig vor. Wir werden es aber trotzdem erstmal so lassen und damit Erfahrungen sammeln. Wahrscheinlich wird es ohnehin nicht lange halten und dann wissen wir schon, wie wir es das nächste Mal besser machen können.
Ist das Hochbeet nicht niedlich??

Außerdem habe ich den großen Reisig-Haufen aus dem Garten auf die Terrasse umgeschichtet, da ja in den Garten schließlich Erde soll.
Reisig-Haufen noch im Garten
Und schon weg...
... und als großer Haufen auf der Terrasse
Dabei habe ich leider ohne Absicht ein Nest von Spitzmäusen auseinander gerissen. Da zirpten nun fünf kleine Mäuschen (sind überhaupt nicht mit Mäusen verwandt, sondern gehören zu den Insektenfressern) in dem Reisighaufen und deren Mama lief ziemlich kopflos im Garten umher.
Wir haben dann in einer Ecke des Gartens etwas Reisig aufgeschichtet und die Kleinen gaaanz vorsichtig umgesetzt. Schließlich haben wir die Mama noch sanft in die Ecke gescheucht., so dass sie ihre noch nackten und blinden Kinder finden muss.
Mehr konnten wir nicht tun. Ich fürchte fast, dass die Kleinen nicht durchkommen werden
Ich hab echt ein schlechtes Gewissen...
Schlecht zu sehen,wie klein das Tier ist

Die waren ungefähr halb so groß wie mein Daumen


Letztes Wochenende habe ich übrigens bereits einen der beiden Apfelbäumchen entsorgt. Der war schon wieder komplett voll mit Läusen. Und auch die Ameisen waren schon wieder unterwegs, die Läuse zu melken. Letztes Jahr hatten wir uns schon sehr bemüht, die Läuse weg zu bekommen, aber irgendwie lohnt sich die Mühe nicht mehr. Da werden wir uns eher wieder einen neuen Baum besorgen. Vielleicht dann auch mit einer anderen Sorte, damit die sich gegenseitig befruchten können.
Der andere Kleine macht sich nämlich ganz gut. Es sind sogar bereits die ersten Blütenknospen zu sehen.
Die ersten Blütenknospen



Sonntag, 22. März 2015

Verschiedens (vor allem Garten)

So, nun habe ich mich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gemeldet.
Keine Sorge, uns gibt es noch. Nur war es in letzter Zeit bei der Arbeit sehr stressig und zeitintensiv, so dass ich einfach froh war, wenn ich meine Ruhe hatte und in unserem schönen Zuhause-Haus die Füße hochlegen konnte.
Nun will ich aber mal davon berichten, was denn in letzter Zeit trotzdem noch so passiert ist.

Nachdem Sven mehrfach angefragte hatte, hatten wir endlich am 27. Februar (also etwa einen Monat nach Meldung) einen Mitarbeiter der Sanitärfirma im Haus, der sich um die verstopften Heizkreise gekümmert hat. Dieser Mitarbeiter war sehr nett und konnte mit Sven viel über die Heizung fachsimpeln. Er hat auch alle Heizkreise noch mal kontrolliert und neu eingestellt, damit nicht gleich wieder was ist. Da hat Sven auch die Gelegenheit genutzt und hat gleich mal eine Kopie des Zettels gemacht, auf dem stand, wie der Volumenstrom der einzelnen Heizkreise bei uns einzustellen ist. Zwar haben wir nicht vor, selbst daran rum zu fummeln, aber man weiß ja nie, wofür es mal gut ist...

Am darauf folgenden Wochenende war das Wetter so toll, dass es mich tatsächlich wieder raus in den "Garten" gezogen hat. Wir hatten noch etwa 1,5 Erdhaufen im Garten von der letzten Lieferung (Mai 2014) liegen, wovon ich mal einem zu Leibe gerückt bin und ein Stück vom Frostschirm abgedeckt und rechts von der Terrasse Erde aufgehäuft habe.
Leider habe ich vergessen, vorher Fotos zu machen, so dass man gar nicht erkennen kann, wie viel Erde ich da tatsächlich bewegt habe.
Die Grundfläche muss man sich als Kegel vorstellen mit jeder Menge Pflanzen und Wurzeln drin
Und das ist das bisschen Erde, was ich angehäuft habe
Meine Erkenntnis aus den über drei Stunden Plackerei mit entsprechenden Muskelkater daraus ist, dass weitere Erdbewegungen mit einem Bagger zu tätigen sind.
"Erdbewegungen" ist ein gutes Stichwort. Noch immer fehlt uns hier eine Menge Erde, um mal richtig mit dem Garten loslegen zu können.
Eigentlich hatte wir im Mai letzten Jahres bereits mit einem ortsansässigen Garten- und Tiefbauer eine Absprache gehabt, dass er uns kostengünstig Erde liefert. Kurz danach bekamen wir vier kleine LKW-Ladungen Erdaushub und danach haben wir von ihm nichts mehr gesehen oder gehört. Auf Anrufe erfolgten keine Rückrufe, auf Mails wird nicht reagiert.
Wir haben jetzt aktuell noch mal angefragt, aber wir haben wieder keine Antwort erhalten.
Wir denken, dass es sich damit mit diesem "Lieferanten" erledigt hat.
Also ist die Devise nun, dass wir uns nach Alternativen umschauen müssen.
Demnächst wird die B65 zwischen Bad Nenndorf und Stadthagen ausgebaut. Es sind bereits jede Menge Bäume gefällt worden, und es sind auch schon die ersten Bagger auf einem Feld zu sehen.
Also dachte ich mir, dass ich mal beim Landkreis anfrage, ob da nicht Mutterboden übrig ist.
Ich habe auch schnell eine Antwort erhalten. Ja, es wird Mutterboden übrig sein, aber das beauftragte Bauunternehmen wird sich um die "Entsorgung" kümmern.
Welches Bauunternehmen aber beauftragt wird, wird erst Ende April feststehen.
Wie jetzt?? Und was wird da schon gebaggert?
Sehr ärgerlich, dass wir noch so lange warten müssen. Denn Ende April ist die Pflanzzeit schon vorbei und es heißt ja auch nicht, dass die Bauarbeiten gleich nach Vergabe des Auftrags losgehen.
Pffft. Also, wir üben uns in Geduld.

Dafür haben wir uns aber endlich eine Außenlampe für die Terrasse zugelegt und schon angebracht.
Sieht recht schick aus, wie wir finden. Passend dazu haben wir auch zwei Stehlampen für den Garten besorgt. Da müssen wir noch mal schauen, wie wir die vernünftig setzen und verkabeln.
Terrassenbeleuchtung...

... irgendwie unauffällig

Und wo ich gerade beim Thema "Garten" bin...
Letztes Jahr hatte ich von Besuchern unseres Hauses einen Blumentopf mit Narzissen geschenkt bekommen. Nachdem diese ausgeblüht waren, hatte ich die Zwiebeln erst im Streifen neben dem Carport vergraben. Als wir dann dort aber den Kiesstreifen angelegt hatten, habe ich sie wieder ausgebuddelt und an die Grundstücksgrenze zur Straße bzw. zum Entwässerungsgraben gesetzt. Viel Hoffnung hatte ich nicht, dass daraus was wird. Aber ich habe mich getäuscht! Was für wundervolle Narzissen blühen jetzt bei uns im Vorgarten. Ich bin so froh! Die ersten gärtnerischen Erfolge. :-)
Kaum zu sehen im hohen Gras
Aber so sieht's doch ganz hübsch aus, oder?


Dann haben wir ein verlängertes Wochenende genutzt und uns dem "Pimpen" unserer Wohnzimmermöbel gekümmert. Diese "Schrankwand" besteht nämlich nur aus IKEA Billy- und Benno-Regalen. Mit einer Kranzleiste und einem Brett mit Einbauspots sieht es nun gleich viel einheitlicher und edler aus.
Bei der Kranzleiste handelt es sich in Wirklichkeit um Fußbodenleisten, die von uns einfach verkehrt herum an auf den Regalen gelegten Brettern verklebt wurden.
Irgendwie wollten die Leisten nicht immer so zusammen passen, wie gewünscht
Hier überlegen wir noch, ob wir die Regale auf volle Breite verlängern. Wir schauen uns das jetzt mal eine Weile an und entscheiden später. Läuft ja nicht weg.

Ganz schön fummelig. Besonders, wenn es sich schon um 45°-Winkel handelt. Also müssen die Leisten unter 22,5° auf Gehrung gesägt werden.

Dann haben wir diese Woche Post vom Finanzamt erhalten. Zum einen handelt es sich um den Einheitswertbescheid, zum anderen um den Grundsteuermessbescheid.
Sehr irritiert war ich, was da berechnet worden ist. Denn man glaubt es kaum: Es wird in DM (also für die jüngere Generation: Deutsche Mark) gerechnet. Und zum Schluss in Euro umgerechnet. Ob man dem Finanzamt mal mitteilen sollte, dass wir seit 2002 (also seit mehr als 13 Jahren) den Euro haben??
Mit diesen Steuerbescheiden brauchen wir aber noch immer keine Grundsteuer zu bezahlen. Die Gemeinde wird nun daraus die Grundsteuer berechnen und erheben.
Warum habe ich bloß das Gefühl, dass unser Steuersystem sehr kompliziert ist??

Und als letztes Thema habe ich noch die Sonnenfinsternis von Freitag. Ich war sehr gespannt, wie sich die Verfinsterung auf den Ertrag der Photovoltaikanlage auswirken wird.
Wir hatten großes Glück, dass wir am Vormittag keine Wolken hatten (die kamen erst nach der Finsternis). In der Firma gelang einem Kollegen eine tolle Aufnahme der Sonne (und das ohne Stativ!). Einfach eine SoFi-Brille vor das Objektiv gehalten und stark rangezoomt.
Et voilá!
Sonnenfinsternis vom 20.03.2015

Ach ja. Photovoltaik. Es hat sich sehr deutlich ausgewirkt! Aber seht selbst.
SoFi von ca. 9:45 bis 11:15 Uhr