Sonntag, 20. März 2016

Frühlingserwachen

Irgendwie komme ich dieses Jahr gar nicht so recht aus dem Winter raus. Bei anderen ist schon das große Frühlingserwachen ausgebrochen, aber ich tue mich noch sehr schwer. Dabei liegt so viel Arbeit vor uns...
Aber wir haben einfach noch so oft Nachtfrost und die gesetzten Krokus- und Narzissenzwiebeln wollen auch nicht so recht austreiben.

Kleine wenige gelbe Krokusse (die eigentlich blau sein sollten) im hohen Gras (Foto vom 13. März)
Seht Ihr die kleinen Blättchen der Narzissen?? Nein?
Dafür habe ich sie Euch mal umkringelt. :-)

Aber immerhin habe ich tatsächlich noch die Blumentöpfe für das Regenfallrohr beim Discounter Nord erstanden und Frühlingsblumen gepflanzt. Danke an Franzi, die mir gut zugeredet hat, die Töpfe doch noch zu besorgen.
Sind zwar im Schatten (Nordseite), aber alle Besucher und Spaziergänger auf der Straße können sie sehen.

Außerdem war der Winter ja so warm, dass das Gras gut gewachsen ist. Die Nachbarn haben sogar im Dezember noch mal Rasen gemäht. Das war mir aber doch zu doof, so dass ich jetzt erst am 17. März zum ersten Mal den Rasenmäher über das Grundstück geschoben habe...
Demnächst werde ich dann wieder öfter berichten, was sich hier tut. Versprochen.

Sonntag, 31. Januar 2016

Wetter-Nachtrag aus dem Januar

Letztes Mal hatte ich noch Fotos vorbereitet über das Wetter im Januar, aber irgendwie war ich drüber weg gekommen, sie auch zu zeigen. Das will ich heute nachholen.
In der ersten Januarwoche hatten wir leichten Schnee, der drei Tage später von Eisregen überdeckt wurde. Dieser Eisregen hat wirklich alles überzogen (unter anderem auch die Ostseite des Hauses, wovon ich leider kein Foto habe).
Kann man es sehen? Alles mit Eis überzogen.

Dann hatten wir eine Woche Tauwetter und dann bekamen wir an einem Wochenende soviel Schnee, wie wir ihn seit sechs Jahren nicht hatten.
Erst schneite es nur am Vormittag, wovon diese (Handy-)Bilder stammen:
Mit selbst-produziertem Strom war Essig.
Hab sogar brav auf der Straße gefegt :-)

Und dann hat es richtig runtergehauen, dass sogar der Seiteneingang zum HWR unter dem Carport ordentlich eingeschneit war. In dem Bild kann man es noch in den Fensterlaibungen im Obergeschoss und an der Mülltonne im Carport erahnen...

Zum Glück (für den Heizungsverbrauch) wurde es wieder wärmer und der ganze Schnee war innerhalb von 1,5 Tagen weggeschmolzen.

Sonntag, 24. Januar 2016

Heizungsverbrauch 2015

Im Februar 2015 hatte ich vom Heizungsverbrauch der Nibe im Jahr 2014 berichtet. Nun ist wieder ein Jahr vergangen und für 2015 will ich hier nun das gleiche Diagramm zeigen.
Noch mal zur Erinnerung: in 2014 hatten wir einen Gesamtverbrauch von 3191 kWh.


In 2015 lag der Gesamtverbrauch um 100 kWh niedriger bei 3090 kWh. Über das Jahr verteilt sah das dann so aus:


Hier Monatswerte:
Januar 2015         553
Februar 2015       498
März 2015            370
April 2015            261
Mai 2015              168
Juni 2015               89
Juli 2015                60
August 2015          51
September 2015    134
Oktober 2015       262
November 2015   309
Dezember 2015   336
Summe 2015     3090 kWh

Ich bin mit den Werten zufrieden. Die Heizung macht, was sie machen soll und der Verbrauch ist wirklich im Rahmen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Batteriespeicher ist da

Nun ging irgendwie alles ganz schnell.
Am 9. Dezember bekamen wir die Finanzierungszusage der Bank, die wir natürlich sofort an den Installateur des Batterie-Speichers weiter gegeben haben. Der hat daraufhin alles in die Wege geleitet und am 18. Dezember (also vorgestern) hatten wir Termin und die Batterie wurde aufgestellt. Die Installation hat ca. 3,5 Stunden gedauert.
Leider gibt es mit dem Econamic Grid System Verzögerungen bei der Anmeldung beim Netzbetreiber, so dass der Econamic Grid erst im nächsten Jahr kommen wird.
Aber der Batteriespeicher tut erstmal brav seinen Dienst und wir freuen uns, dass wir (zumindest für den Haushaltsstrom) derzeit nichts dazu kaufen mussten. Es steht ja noch aus, dass wir den Heizstrom an den gleichen Anschluss haben möchten, aber bei dem Thema sind wir noch nicht wirklich weiter.
Und so sieht der "kleine" Geselle in unserem (ohnehin schon vollen) HWR aus:

Senec.Home 7.5 Li
Irgendwie ein unauffälliger Kasten


Freitag, 27. November 2015

Wir werden autark! Ein Batteriespeicher für Photovoltaik

Ende September (genauer gesagt im Eintrag vom 27. September) hatte ich mal erwähnt, dass wir uns mit dem Gedanken tragen, uns einen Batteriespeicher für unsere Photovoltaikanlage zuzulegen.
Wir haben lange überlegt, viel verglichen, noch mehr gelesen und gestern nun endlich eine Batterie bestellt!
Hier nun die Einzelheiten dazu:
Es wird ein Li-Ion-Speicher mit 7,5kWh Kapazität vom Hersteller Senec. Der Preis liegt bei etwa 8.500€ (netto).
Da wir soviel Geld nicht einfach so liegen haben (welcher Häuslebauer hat das schon?) haben wir uns für die Finanzierung über die KfW-Bank entschieden, zumal es hier noch einen Tilgungszuschuss von 30% gibt. Das heißt, wir bekommen 30% der Netto-Investition geschenkt! Das muss man natürlich noch gegen die Zinsen gegenrechnen, aber auch da haben wir Glück gehabt, denn gerade vorgestern sind die Zinsen noch mal gesunken. Zwar nur um 0,05%-Punkte, aber man nimmt ja, was man kriegen kann. ;-)
Wenn ich das jetzt richtig gerechnet habe, werden wir knapp über 10 Jahre brauchen, damit die Kosten dafür wieder "drin" sind. Das hängt natürlich stark davon ab, wie sich unser Verbrauch entwickelt und wie sich die Strompreise entwickeln werden.
Und wie ich großspurig in der Überschrift angekündigt habe, werden wir natürlich nicht komplett autark sein. Wir werden nur unseren Autarkiegrad deutlich erhöhen.

Zusätzlich haben wir uns übrigens noch für ein besonderes "Gimmick" entschieden. Und zwar bietet Senec den Speicherbesitzern das sogenannte Econamic Grid an. Da bekommt man Strom (bis zu 800kWh) (fast) geschenkt. Und zwar nimmt Senec nachts überschüssigen Strom aus dem Netz ab und leitet diesen über Econamic Grid in die dezentralen Batteriespeicher. D.h. in der Nacht (und meist im Winter, wenn der Speicher ohnehin von der PV-Anlage nicht komplett gefüllt werden konnte) wird der Speicher über Econamic Grid wieder aufgeladen.
Senec bekommt von den Energieversorgern Geld dafür, dass sie Strom abnehmen, wenn zuviel vorhanden ist und wir bekommen den Strom dafür geschenkt. Lediglich eine Gebühr von 20€ im Jahr ist fällig und eine Eichung des Zählers nach einigen Jahren müssen wir bezahlen.
Naja, und die Installation des Systems kostet natürlich auch noch was...
Dadurch, dass dieses System noch nicht lange läuft und scheinbar noch in der Erprobungsphase ist, lassen sich überhaupt keine Wirtschaftlichkeitsrechnungen anstellen. Wir haben uns aber trotzdem dafür entschieden, weil wir dieses System sehr faszinierend finden und gerne daran teilhaben möchten. :-)

Nun steht noch an, dass wir den Stromanbieter wechseln sollten und vor allem wollen wir den Zähler für die Wärmepumpe weg haben. Aber es scheint wohl nicht ganz so einfach zu sein, die Wärmepumpe auch über den Haushaltsstromzähler laufen lassen zu können... Auf alle Fälle werden wir da noch viel recherchieren müssen.

Sonntag, 8. November 2015

"Schnelles" Internet

Am Mittwoch war nun der Tag, an dem wir an das Glasfaserkabel mit angeschlossen werden sollten.
Und es kam eigentlich so, wie befürchtet: Am Mittwoch hatten wir gar kein Internet und somit kein Telefon mehr.
Am Mittwoch Nachmittag hat man uns auf Donnerstag vertröstet, am Donnerstag wurde uns mitgeteilt, dass ein Techniker am Freitag zwischen 14 und 20 Uhr kommen soll.
Am Freitag gegen 16 Uhr rief mich ein Techniker an und teilte mir mit, dass er wahrscheinlich den Fehler schon gefunden hat, er aber noch vorbei kommen müsste, um den Anschluss durchzumessen.
Er erzählte uns dann, dass es zwei Geschwindigkeitsklassen gibt; 50.000 und 25.000. Wenn es keine 50.000 sind, wird automatisch auf 25.000 gedrosselt. Am Verteilerkasten hier im Ort würden 48.000 ankommen. D.h. es wird auf 25.000 reduziert. Am Router direkt an unserem Anschluss haben wir dann noch ca. 23.000, was wirklich gigantisch ist! (Ich erinnere noch mal daran: wir waren zuvor auf 2.300 (also auf ein Zehntel davon) gedrosselt.)
Übers WLAN kommt hier auf den Sofa noch mindestens 4.000 an. Gerade eben habe ich noch mal gemessen. Da waren es 8.500. Also das ist schon (für unsere Verhältnisse) sehr ordentlich.
Auch Fernsehgucken in der Mediathek hat ohne Probleme geklappt.
Wir sind zufrieden. :-)

Sonntag, 1. November 2015

Zwei Wochen Gartenarbeit sind geschafft! (Und wir auch...)

Am Freitag haben wir die restlichen 14 Liguster-Pflanzen gesetzt. Da mehr geliefert wurden als bestellt waren (75 bestellt, 80 erhalten), mussten wir ein bisschen improvisieren. 10 Stück haben wir als Reserve und als Schatten für den geplanten Kompost an die linke Seite der hinteren Grundstücksgrenze gesetzt, die letzten vier Pflänzchen sind in die Verlängerung der Ligusterhecke gekommen.
10 Liguster an der linken hinteren Grundstücksgrenze
Und die letzten vier in der Verlängerung an der rechten hinteren Grundstücksgrenze

Für die bunte Hecke an der hinteren Grundstücksseite hatten wir vier verschiedene Sorten bestellt (Blutjohannisbeere, Forsythie, Deutzie und Weigelie). Später wollten wir noch Garteneibisch (Hibiscus) dazu setzen.
Von den vier Sorten hatten wir jeweils 3 Stück bestellt, da wir für jede Pflanze etwa 1m Platz lassen wollten.
Da aber schon beim Liguster mehr geliefert wurde, hatten wir die ersten Bündel aus dem Karton gezogen und festgestellt, dass es sich hier um 5er Bündel handelt. Und wir somit den Pflanzabstand deutlich verringern müssen.
Wir haben uns dann entschieden, dass wir den Hibiscus weglassen und haben dann "mühsam" den neuen Abstand ausgerechnet.
Dann haben wir uns "Häufchen gemacht", damit wir die Reihenfolge einhalten. Im Moment sind das einfach noch kahle Stöckchen mit Wurzeln dran und sehen für unser ungeschultes Auge (fast) alle gleich aus.
Häufchenbildung

Dabei haben wir dann festgestellt, dass von Blutjohannisbeere und Forsythie zwar jeweils fünf Pflanzen geliefert wurden, bei Weigelie und Deutzie waren es aber nur jeweils die tatsächlich bestellten drei.
Also noch mal wieder umplanen...

Irgendwann hatten wir also den endgültigen Plan und das Einpflanzen ging sehr zügig, da wir nur noch für jede einzelne Pflanze ein entsprechendes Loch gebuddelt haben.
Dann haben wir wieder alles schön eingeschlemmt.
Nach dem Mittag haben wir dann wieder einen Anhänger Rindenmulch geholt, den Sven dann verteilt hat, während ich die Folie wieder eingeschnitten habe und um die Pflanzen gelegt habe.
Bunte Hecke ist gesetzt
Zweite Fuhre Rindenmulch ist verteilt

Als der Anhänger wieder leer war, sind wir noch mal los und haben noch einen Anhänger voll geholt. Den wir dann irgendwie auch noch verteilt bekommen haben. Es war dann schon relativ dunkel, so dass ich erst am nächsten Tag Fotos gemacht habe.
Nun heißt es, drei Wochen lang jeden Tag ein bisschen wässern und Daumen drücken, dass im Frühjahr alles schön grün wird.
Hier nun die letzten Fotos:
Hintere Grundstücksseite mit der bunten Hecke
Lange Grundstücksseite mit Liguster
Im Vordergrund die Ligusterhecke, hinten die bunte Hecke
Ansicht aus der hinteren Ecke mit Haus...
... und von der südlichen Grundstücksseite aus (mit der bunten Hecke im Vordergrund)
Der Bienenfreund blüht (wo wir ihn nicht verschüttet haben) auch noch sehr schön
Ein Panorama der Hecke (die natürlich nicht gebogen ist)

Hier nun noch eine Zusammenfassung, was wir in den zwei Wochen "Garten-Arbeits-Urlaub" geschafft haben:

* ca. 36m² Rasen abgestochen (hätten wir ja auch fast als Rollrasen verkaufen können... ;-))
* 0,5m³ Zierkies verarbeitet
* einen IBC besorgt
* 230 Mähsteine in ein Kiesbett gesetzt
* 30 Blumenzwiebeln Mini-Narzissen gesetzt
* 50 Blumenzwiebeln Krokusse gesetzt
* 80 Liguster (Ligustrum vulgare "Atrovirens") gepflanzt (bestellt hatten wir 75)
* 5 Blut-Johannisbeer-Sträucher (Ribes sanguineum "King Edward VII") gepflanzt (bestellt hatten wir 3)
* 5 Forsythien (Forsythia "Lynwood") gepflanzt (bestellt hatten wir auch hier 3)
* 3 Weigelien (Weigela "Eva Rathke") gepflanzt
* 3 Deutzien (Deutzia hybrida "Mont Rose) gepflanzt
* ca. 2m² Rindenmulch verteilt

Materialkosten: ca. 450€
Arbeit, Erfahrung, Muskelkater und das gute Gefühl, wieder was selbst geschafft zu haben: unbezahlbar! ;-)